2006-04 Amalfi Coast

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Die klassische Italienreise

Der Golf von Neapel war bereits im 18. und 19. Jh. das Sehnsuchtsziel der romantischen Bildungsreisenden, und noch immer zieht er jahraus, jahrein Heerscharen von Touristen aus aller Welt an. Vesuv, Pompeji, Capri samt Blauer Grotte, Ischia, Sorrento, Positano, Amalfi – alles klangvolle Namen, die bei jedem Italien-lieberhaber sofort ganz bestimmte Vorstellungen wecken: traumhafte Küsten, heisse Thermalquellen, aktiver Vulkanismus, die spürbare Gegenwart der Antike. Und dann natürlich Neapel, die wohl temperatvollste Metropole im Süden Italiens.

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Im Rücken des Golf di Napoli, abgeschirmt von der hohen Gebirgskette der Monti Lattari, zieht sich die Costeria Amalifitana von Positano bis Vietri sul Mare. Eine betörend schöne Küstenlandschaft mit dem aufregendsten Steilufer des gesamten Mittelmeers. Ungezügelt stürzen die schroffen Gebirgsausläufer ins Meer und tauchen nahezu senkrecht ab. Insgesamt ca. 40 km extreme Steilküste, nur dort, wo Nischen im abweisenden Felsufer klaffen, entstanden Fischersiedlungen. Aus ihnen sind mittelerweile beliebte Ferienorte geworden, während die Bergdörfer noch in relativer Abgeschiedenheit vor sich hin dämmern. Vom Meer aus betrachtet ein atemberaubender Anblick: azurblau bis smaragdgrün das Wasser; bizarr zerklüftet das Ufer, Klippen wie Felsnadeln, steil aufragende graue Kalksteinwände, sattgrüne Macchia, blühende Feigenkakteen und kräftige Pinien. Dann die Küstenorte in tiefen Felsnischen und Buchten mit stufenförmig gestapelten Würfelhäusern und farbenfrohen Fassaden, darüber lugen vereinzelt Villen aus dem dichten Grün, eine geradezu artistische Hangbebauung. Und ganz oben in den Bergen liegen abgeschiedene Dörfer wie Adlerhorste.Den südlichen Abschluss des Golfs bildet die Sorrentiner Halbinsel zwischen Castellammare di Stabia und der Punta Campanella. Angesichts des grossartigen Küstenverlaufs und der paradieschen Zitruskulturen fühlt man sich weit entfernt vom unwirtlichen Vorstadtchaos von Neapel. Die Stadt Sorrento erstreckt sich auf einem fruchtbaren Tuffsteinplateau, das abrupt und spektakulär ins Meer abfällt. Zugang zum Wasser gibt es nur an wenigen Stellen, wo steile Treppen und Tunnnelgänge den beachtlichen Höhenunterschied überwinden. Oben auf der Steilkante posieren die herrschaftlichen Uferpalazzi, zumeist Villen aus dem 18. und 19. Jh., heute grösstenteils luxuriöse Hotelbetriebe.Über den Golfs ragt der mächtige Vesuv auf, der die ganze Region sowohl als Kulisse wie auch schicksalhaft in Atem hält. Die weltberühmten Ausgrabungen in Pompeji und Herculaneum gehören zum festen Reiseziel der Region. Vor allem Urlauber, die nicht nur nach Badestränden suchen, sondern auch eindrückliche Landschaften, Wandermöglichkeiten und kulturelle Sehenswürdigkeiten vorfinden wollen, werden am Golf von Neapel an der richtige Adresse sein.

Inhalt / Contents

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Die Teilnehmer 
Bachmann Franz
Bachmann Rita
Ceresoli Verena
Deindl Brigitte
Delloca Silvana
Frei Helen
Frei René
Frei-Häusler Marianne
Gemperli Marie-Louise
Gubler Veronika
Halik Christine
Kaufmann Fritz
Kuhn Adelheid
Lutz Marie Marlene
Martini Rafaello
Massart Daniel
Müller Eric
Neuenschwander Susanne
Oosterbaan Marijke
Operschall Bert
Schaetti Philippe
Scheffel Gisela
Schweizer Alfred
Schweizer Walpurga
Schwendimann Edith
Stampf Huguette
Stampf Jean-Francois
Traber Reiner
Weissen Johann
Wood Adrian
Zirngibl Helga
Zirngibl Ulrich

 

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