2008-04 Kreta

der Südlichste Punkt Europas auf Gavdos
der Südlichste Punkt Europas auf Gavdos

26.April – 11.Mai 2008, Süd Kreta und Gavdos

Kreta, im Griechischen „i kríti“, die Wiege Europas, die Insel des Dädalus und Ikarus, einer Jahrtausende währenden Kulturgeschichte, der alten Olivenhaine und der Zitrusplantagen, des griechischen Kaffees und des Tsikudiá, der tiefen Schluchten und schneebedeckten Gipfel, der weißen Sandstrände und schroffen Felsenwände, der Gänsegeier und Blütenteppiche im Frühjahr – die Insel Kreta hat tausend Gesichter. Sie bietet allen etwas, den Badeurlaubern, den Einsamkeitssuchenden, den Kulturbeflissenen und nicht zuletzt den Naturfreunden. Es sind die vielen Gegensätze, die diese Insel so interessant machen. Die Einsamkeit der Landschaft, wo oft tagelang außer einem Schäfer kein Mensch unterwegs ist, und dann wieder das lebendige Treiben in den Städten und Dörfern. Kreta ist mit 8288 km² die größte aller griechischen Inseln. Sie besitzt eine Länge von 260 km und ist zwischen 12 und 56 km breit. Nach Sizilien, Sardinien, Zypern und Korsika ist sie die fünfgrösste Insel des Mittelmeeres. Sie liegt auf der geographischen Breite nordafrikanischer Städte und ist somit Europas südlichster Punkt, sieht man einmal von der kleinen vorgelagerten Insel Gávdos ab. Die Südküste von Kreta ist weitgehend Steilküste. Sandstrände gibt es dort relativ selten, zum Beispiel in Paleochóra, Plakias und Agia Galini; andere wiederum liegen so viele unbequeme Fahrstunden von den Flughäfen entfernt oder haben so wenige Fremdenzimmer, dass sie deswegen noch in keinem Veranstaltungskatalog zu finden sind: Elafonisios etwa oder Agios Pavlos. Die Wanderungen führen uns durch die unterschiedlichsten Regionen der Insel: von den flachen Küstenzonen aus geht es hinein in das Hügelland zu versteckten Bergdörfern und hinaus in die großen und oft unzugänglichen Gebirgsregionen. Tiefeingeschnittene Schluchten führen uns wieder hinab zu den Steilküsten, zu bezaubernden Buchten und einsamen kleinen Kirchen. Meist sind es die großartigen Gipfelrundblicke, die uns daran erinnern, dass wir uns auf einer Insel befinden wo der Horizont mit dem Meer zu einer fernen blauen Linie verschmilzt. Die Verbindung von Gebirge und Meer ist wohl das Reizvollste an Kreta, und so zieht es uns auch immer wieder hinab zum Meer, zu kleinen Fischerdörfern, zu Tavernen, Bars und Kafenía.

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Hiking in Switzerland and around the world