{"id":1605,"date":"2011-09-08T09:52:31","date_gmt":"2011-09-08T08:52:31","guid":{"rendered":"http:\/\/adrianwood.ch\/?page_id=1605"},"modified":"2011-09-08T09:52:31","modified_gmt":"2011-09-08T08:52:31","slug":"08-02-col-de-louvie","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.adrianwood.ch\/?page_id=1605","title":{"rendered":"08-02 Col de Louvie"},"content":{"rendered":"<figure id=\"attachment_1607\" aria-describedby=\"caption-attachment-1607\" style=\"width: 730px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/adrianwood.ch\/club-tours\/wallis\/2008-07-col-de-louvie\/08-02-col-de-louvie\/dscn2622_r3\/\" rel=\"attachment wp-att-1607\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-1607\" title=\"DSCN2622_r3\" src=\"http:\/\/adrianwood.ch\/wp-content\/uploads\/2011\/09\/DSCN2622_r3.jpg\" alt=\"Col de Prafleuri\" width=\"730\" height=\"548\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-1607\" class=\"wp-caption-text\">Col de Prafleuri<\/figcaption><\/figure>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2><strong>Samstag 02. August, <\/strong><strong>Cabane de Prafleuri \u2013 Col de Prafleuri \u2013 Col de Louvie \u2013 Cabane de Louvie<\/strong><\/h2>\n<table border=\"0\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\">\n<tbody>\n<tr>\n<td colspan=\"2\" valign=\"top\" width=\"821\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"410\">Die Bef\u00fcrchtungen \u00fcber das Wetter, die sich aus dem Regen am Vorabend entwickelt hatten, sind zum Gl\u00fcck nicht eingetroffen. Ganz im Gegenteil. Ein wolkenloser blauer Himmel w\u00f6lbte sich bei Tagesanbruch \u00fcber dem Talkessel der Cabane de Prafleuri. P\u00fcnktlich um 7.08 marschierte die gut gelaunte Gruppe von der H\u00fctte ab. Die B\u00e4che, die am Abend vorher mit grossem Ger\u00e4usch reichlich Wasser vom Glacier de Prafleuri herunter gesp\u00fclt hatten, waren heute morgen praktisch versiegt. Zuerst gings ein paar Meter hinunter auf den grossen Schuttboden des Tals und auf der andern Seite wieder hinauf.Oben am Horizont konnten wir das Schnee- und Eisfeld auf dem Pass Prafleuri entdecken. Manch einer dachte, wie wir den Aufstieg wohl schaffen w\u00fcrden. Aber zum Gl\u00fcck bog dann der Weg nach rechts ab und stieg \u00fcber Grashalden in die H\u00f6he.<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"411\">\u00a0<img decoding=\"async\" class=\"ngg-singlepic ngg-none\" src=\"http:\/\/adrianwood.ch\/wp-content\/gallery\/coldelouvie03\/image001_r4.jpg\" alt=\"image001_r4\" \/><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"410\">\u00a0<img decoding=\"async\" class=\"ngg-singlepic ngg-none\" src=\"http:\/\/adrianwood.ch\/wp-content\/gallery\/coldelouvie03\/image003_r4.jpg\" alt=\"image003_r4\" \/><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"411\">\u00a0<img decoding=\"async\" class=\"ngg-singlepic ngg-none\" src=\"http:\/\/adrianwood.ch\/wp-content\/gallery\/coldelouvie03\/image005_r4.jpg\" alt=\"image005_r4\" \/><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"410\">\u00a0<img decoding=\"async\" class=\"ngg-singlepic ngg-none\" src=\"http:\/\/adrianwood.ch\/wp-content\/gallery\/coldelouvie03\/dscn2623_r4.jpg\" alt=\"dscn2623_r4\" \/><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"411\">Nach etwa einer Stunde erblickten wir pl\u00f6tzlich eine Herde Steinb\u00f6cke, die aus etwa einem halben Dutzend Tieren bestand. Sie liessen sich durch uns nicht st\u00f6ren und es wurde ausgiebig fotografiert. Nach etwa 1 \u00bd Stunden seit dem Abmarsch von der H\u00fctte war der Pass erreicht. Ein allgemein ausgerufenes \u00a0\u201ewie sch\u00f6n\u201cbeschreibt am besten den Ausblick. Nach Norden standen vor unseren Augen die Diablerets und der Grand Muveran, nach Westen folgten dann der Mont Fort und anschliessend der Mont Blanc und die vorgelagerte Bergkette.Gegen S\u00fcden versperrte zun\u00e4chst die Rosablanche die Sicht, aber weiter \u00f6stlich schlossen sich Mont Blanc de Cheillon und Pigne d\u2019Arolla an. In der Ferne konnten wir unsern zweiten Pass des Tages, den Col de Louvie, erkennen. Weit und breit kein W\u00f6lkchen, und es war absolut windstill. Klar, dass die Kameras \u201eheiss\u00a0 liefen\u201c.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"2\" valign=\"top\" width=\"821\">\u00a0<img decoding=\"async\" class=\"ngg-singlepic ngg-none\" src=\"http:\/\/adrianwood.ch\/wp-content\/gallery\/coldelouvie03\/image009_r2.jpg\" alt=\"image009_r2\" \/><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"2\" valign=\"top\" width=\"821\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"410\">\u00a0<img decoding=\"async\" class=\"ngg-singlepic ngg-none\" src=\"http:\/\/adrianwood.ch\/wp-content\/gallery\/coldelouvie03\/image011_r4.jpg\" alt=\"image011_r4\" \/><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"411\">\u00a0<img decoding=\"async\" class=\"ngg-singlepic ngg-none\" src=\"http:\/\/adrianwood.ch\/wp-content\/gallery\/coldelouvie03\/image013_r4.jpg\" alt=\"image013_r4\" \/><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"410\">\u00a0<img decoding=\"async\" class=\"ngg-singlepic ngg-none\" src=\"http:\/\/adrianwood.ch\/wp-content\/gallery\/coldelouvie03\/image015_r4.jpg\" alt=\"image015_r4\" \/><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"411\">\u00a0<img decoding=\"async\" class=\"ngg-singlepic ngg-none\" src=\"http:\/\/adrianwood.ch\/wp-content\/gallery\/coldelouvie03\/image017_r4.jpg\" alt=\"image017_r4\" \/><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"2\" valign=\"top\" width=\"821\">Nach ausgiebiger Rast stiegen wir \u00fcber grosses Ger\u00f6ll auf der andern Seite des Passes ab und querten das ganze Schuttgebiet. Anschliessend folgte ein Aufstieg \u00fcber steile Felsen. Nun folgte eine un\u00fcbersichtliche Hochfl\u00e4che, die wir aber dank der guten Markierung problemlos durchquerten. Da wir gut vorankamen, legten wir hier eine gut bemessene Trinkpause ein. Wir versuchten, in der Ferne die Wegmarken f\u00fcr den Aufstieg zum Col de Louvie zu finden. Adrian hat mich gebeten, f\u00fcr mein GPS-Ger\u00e4t ein paar \u201eWaypoints\u201c f\u00fcr diese Route zu bestimmen, f\u00fcr den Fall, dass wir vom Nebel \u00fcberrascht w\u00fcrden. Wie sich nun gezeigt hat, wurde der Weg gerade in dieser Gegend neu gelegt, so dass die markierte Route jetzt neu n\u00f6rdlich eines gr\u00f6sseren Sees vorbeif\u00fchrt, im Gegensatz zur Route, die auf der 1:25\u2019000er-Karte eingezeichnet ist, und die ich als Grundlage f\u00fcr die Waypoints verwendet habe. Den Bach, der aus jenem See herausfliesst, konnten wir auf Steinbl\u00f6cken \u00fcberqueren.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"410\">\u00a0<img decoding=\"async\" class=\"ngg-singlepic ngg-none\" src=\"http:\/\/adrianwood.ch\/wp-content\/gallery\/coldelouvie03\/image019_r4.jpg\" alt=\"image019_r4\" \/><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"411\">\u00a0<img decoding=\"async\" class=\"ngg-singlepic ngg-none\" src=\"http:\/\/adrianwood.ch\/wp-content\/gallery\/coldelouvie03\/image021_r4.jpg\" alt=\"OLYMPUS DIGITAL CAMERA\" \/><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"410\">\u00a0<img decoding=\"async\" class=\"ngg-singlepic ngg-none\" src=\"http:\/\/adrianwood.ch\/wp-content\/gallery\/coldelouvie03\/image023_r4.jpg\" alt=\"image023_r4\" \/><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"411\">\u00a0<img decoding=\"async\" class=\"ngg-singlepic ngg-none\" src=\"http:\/\/adrianwood.ch\/wp-content\/gallery\/coldelouvie03\/image005_r4.jpg\" alt=\"image005_r4\" \/><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"2\" valign=\"top\" width=\"821\">\u00a0<img decoding=\"async\" class=\"ngg-singlepic ngg-none\" src=\"http:\/\/adrianwood.ch\/wp-content\/gallery\/coldelouvie03\/image027_r2.jpg\" alt=\"image027_r2\" \/><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"410\">Der Anstieg zum Col de Louvie war im oberen Teil recht steil und f\u00fchrte auch \u00fcber ein zum Gl\u00fcck aufgeweichtes Schneefeld. Bei einer Mittagsrast von 1 Stund 20 min genossen wir die Gegend und ganz speziell die Aussicht auf den Grand Combin. Drei Unerm\u00fcdliche stiegen noch auf einen kleinen Gipfel \u00fcber dem Pass. Die Devise beim Abmarsch lautete: beim n\u00e4chsten Wegweiser nicht zur H\u00fctte absteigen, sondern bis zum Col Termin weiter laufen. Der Weg f\u00fchrte auf und ab einem steilen Hang entlang. An einem sch\u00f6nen Aussichtspunkt auf den Lac de Louvie und die gleichnamige H\u00fctte legten wir eine viertelst\u00fcndige Rast ein.Gerade als wir an der Abzweigung zur H\u00fctte ankamen, zog vom Col Termin her dichter Nebel auf. Und so entschlossen wir uns dann doch, direkt zur H\u00fctte abzusteigen. Nach einer abermaligen Rast kurz vor dem See kamen wir schliesslich um halb f\u00fcnf bei der Cabane de Louvie an.<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"411\">\u00a0<img decoding=\"async\" class=\"ngg-singlepic ngg-none\" src=\"http:\/\/adrianwood.ch\/wp-content\/gallery\/coldelouvie03\/image029_r4.jpg\" alt=\"image029_r4\" \/><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"2\" valign=\"top\" width=\"821\">Sie war mit ihren 54 Pl\u00e4tzen voll ausgebucht. Die Infrastruktur der H\u00fctte ist f\u00fcr so viele G\u00e4ste eher d\u00fcrftig. Da es am Abend des 1. August stark geregnet hatte, wurde hier die 1. August-Feier mit Feuer von Holzpaletten, Feuerwerk und Gl\u00fchwein (aber ohne Reden) heute Abend nachgeholt. <strong><\/strong><strong>\u00a0 Eckdaten:<\/strong>gesamte Dauer: 9 h 18 min, gesamte Rastzeit: 2 h 59 min, gesamte Marschzeit: 6 h 19 min, Streckenl\u00e4nge: 11.9 km, Aufstieg: 841 m, Abstieg:1223 m\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Hanspeter Sauter<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"ngg-singlepic ngg-none\" src=\"http:\/\/adrianwood.ch\/wp-content\/gallery\/coldelouvie03\/image001.jpg\" alt=\"image001\" \/><\/p>\n<p>xxx<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; Samstag 02. August, Cabane de Prafleuri \u2013 Col de Prafleuri \u2013 Col de Louvie \u2013 Cabane de Louvie Die Bef\u00fcrchtungen \u00fcber das Wetter, die sich aus dem Regen am Vorabend entwickelt hatten, sind zum Gl\u00fcck nicht eingetroffen. Ganz im Gegenteil. 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