{"id":187,"date":"2011-01-05T17:37:56","date_gmt":"2011-01-05T16:37:56","guid":{"rendered":"http:\/\/adrianwood.ch\/"},"modified":"2011-01-05T17:37:56","modified_gmt":"2011-01-05T16:37:56","slug":"05-18-ben-mor-coigach","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.adrianwood.ch\/?page_id=187","title":{"rendered":"05-18 Ben Mor Coigach"},"content":{"rendered":"<h2>Montag, 18. Mai, Ben Mor Coigach, 743 m<\/h2>\n<p>gesamte Dauer: 7 \u00be h, gesamte Marschzeit: 6 h, Streckenl\u00e4nge: 16.2 km, Aufstieg: 864 m<\/p>\n<table border=\"0\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\">\n<tbody>\n<tr>\n<td colspan=\"2\" width=\"657\" valign=\"top\">Den Berg, den wir heute \u00fcberschritten, hatten wir schon bei der gestrigen Wanderung von oberhalb Ullapool gesehen. Er bot sich als eine hohe Steilwand mit dar\u00fcber schwebender schwerer Regenwolke dar, an die zu besteigen wir lieber nicht denken wollten.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"324\" valign=\"top\">Nach kurzer Fahrt brachte uns unser Bus von Ullapool aus zu einem Parkplatz in der N\u00e4he von ein paar H\u00e4usern (auf der Karte mit Blughasary bezeichnet), zum Schluss \u00fcber eine Schotterstrasse, die mit \u201eunsuitable for buses\u201c angeschrieben war. Nun gings zu Fuss auf einem Karrenweg weiter, zuerst fast eben, sp\u00e4ter gem\u00fctlich ansteigend. Unser Berg war bis weit hinunter in den Wolken und mancher dachte wohl, wie wir die Tour im dichten Nebel schaffen w\u00fcrden. Denn hier gibt es praktisch keine Wege und auch keinerlei Wegweiser. Der Karrenweg endete bei ein paar niedrigen Felsen, wo wir unseren ersten Halt einlegten und einen Blick auf Loch Eadar dha Bheinn und Loch Chlaiginn (sch\u00f6ne Namen, nicht wahr!) hatten, Seen mit einer L\u00e4nge von wenigen hundert Metern.<\/td>\n<td width=\"333\" valign=\"top\">\u00a0<img decoding=\"async\" class=\"ngg-singlepic ngg-none\" src=\"http:\/\/adrianwood.ch\/wp-content\/gallery\/scotland18\/image001.jpg\" alt=\"image001\" \/><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"324\" valign=\"top\">\u00a0<img decoding=\"async\" class=\"ngg-singlepic ngg-none\" src=\"http:\/\/adrianwood.ch\/wp-content\/gallery\/scotland18\/image002.jpg\" alt=\"image002\" \/><\/td>\n<td width=\"333\" valign=\"top\">\u00a0<img decoding=\"async\" class=\"ngg-singlepic ngg-none\" src=\"http:\/\/adrianwood.ch\/wp-content\/gallery\/scotland18\/image003.jpg\" alt=\"image003\" \/><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"2\" width=\"657\" valign=\"top\">Anschliessend folgte eine Bach\u00fcberquerung (jeder schaffte es, trocken hin\u00fcber zu kommen) und ein Aufstieg von etwas \u00fcber 100 m auf einen R\u00fccken, der vom zu ersteigenden Bergmassiv herunter zieht. Dort hielten wir beim einzigen Steinmann des Tages, der als Wegmarke dient, eine grosse Rast ab. Der Blick ging unter anderem auf ein Gebiet, das auf der Karte als Wald bezeichnet und mit einem Zaun umgeben wird. Den Zaun sahen wir zwar, aber die B\u00e4ume muss jemand vor langer Zeit schon mitgenommen haben. Das Gel\u00e4nde sieht auf beiden Seiten des Zauns genau gleich aus.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"324\" valign=\"top\">\u00a0<img decoding=\"async\" class=\"ngg-singlepic ngg-none\" src=\"http:\/\/adrianwood.ch\/wp-content\/gallery\/scotland18\/image004.jpg\" alt=\"image004\" \/><\/td>\n<td width=\"333\" valign=\"top\">\u00a0<img decoding=\"async\" class=\"ngg-singlepic ngg-none\" src=\"http:\/\/adrianwood.ch\/wp-content\/gallery\/scotland18\/image005.jpg\" alt=\"image005\" \/><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"2\" width=\"657\" valign=\"top\">Als wir weiter zogen, bemerkten wir mit Erstaunen, dass sich die Wolken rasch vom Berg entfernten und dieser bald wolkenfrei wurde. Bevor es dann knapp 200 m eine steile Rinne hinaufging, legten wir noch einen kurzen Orientierungshalt ein. Nun hatten wir zum ersten Mal heute ein richtiges Weglein, das uns \u00fcber den Aufstieg, den Grat, den Gipfel und den Abstieg auf der andern Seite leiten sollte. Oben an der Rinne folgte dann in einem Sattel die verdiente Mittagsrast.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"324\" valign=\"top\">\u00a0<img decoding=\"async\" class=\"ngg-singlepic ngg-none\" src=\"http:\/\/adrianwood.ch\/wp-content\/gallery\/scotland18\/image006.jpg\" alt=\"image006\" \/><a class=\"shutterset_\" href=\"http:\/\/adrianwood.ch\/wp-content\/gallery\/scotland18\/image006.jpg\"><\/a><\/td>\n<td width=\"333\" valign=\"top\">\u00a0<img decoding=\"async\" class=\"ngg-singlepic ngg-none\" src=\"http:\/\/adrianwood.ch\/wp-content\/gallery\/scotland18\/image008.jpg\" alt=\"image008\" \/><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"2\" width=\"657\" valign=\"top\">Der Gipfelgrat, dem wir dann folgten, war eigentlich eine mehr als 1 Kilometer lange und gegen 50 Meter breite leicht gewellte Hochebene, die uns zum Gipfel f\u00fchrte. F\u00fcr die Gipfelrast nahmen wir uns nur das absolute Minimum an Zeit, da ein heftiger Wind blies und wir nicht sicher waren, ob die drohenden Regenwolken in unserer Richtung ziehen w\u00fcrden. Ein paar Fotos mussten gen\u00fcgen, die eindr\u00fcckliche Rundumsicht zu dokumentieren.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"324\" valign=\"top\">\u00a0<img decoding=\"async\" class=\"ngg-singlepic ngg-none\" src=\"http:\/\/adrianwood.ch\/wp-content\/gallery\/scotland18\/image009.jpg\" alt=\"image009\" \/><\/td>\n<td width=\"333\" valign=\"top\">\u00a0<img decoding=\"async\" class=\"ngg-singlepic ngg-none\" src=\"http:\/\/adrianwood.ch\/wp-content\/gallery\/scotland18\/image009.jpg\" alt=\"image009\" \/><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"2\" width=\"657\" valign=\"top\">Dann ging es auf Wegspuren knapp 200 m steil hinunter an den Fuss des Gipfels. Dort gab es dann keine Zweifel: der Regenschutz musste angezogen werden. Eine vielfarbige Schar, in der man niemanden mehr an der Kleidung erkennen konnte, zog \u00fcber Moorboden allgemeine Richtung Meer. Aber noch waren etwa 500 H\u00f6henmeter hinunter zu steigen. Zum Gl\u00fcck konnten wir nach etwa einer Stunde unser Regenzeug wieder einpacken, denn ohne es l\u00e4uft es sich viel leichter. Auch war der Regen eher sanft. Schliesslich stiessen wir auf die Strasse, die von Culnacraig her kommt. Auf dieser mussten wir dann noch eine knappe Stunde gehen, bis wir zum Tagesziel, der Jugendherberge bei Achininver abzweigen konnten, die letzten 200 m auf einem Fussweg. Der drohende Wolkenbruch zog zum Gl\u00fcck an uns vorbei.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"324\" valign=\"top\">\u00a0<img decoding=\"async\" class=\"ngg-singlepic ngg-none\" src=\"http:\/\/adrianwood.ch\/wp-content\/gallery\/scotland18\/image010.jpg\" alt=\"image010\" \/><\/td>\n<td width=\"333\" valign=\"top\">Dieses YH hatte extra f\u00fcr uns ge\u00f6ffnet. Es bietet Platz f\u00fcr nur 19 Personen. Daher mussten 6 Teilnehmer ausw\u00e4rts, in B&amp;Bs, \u00fcbernachten. Das geschlossene YH hat uns nur den Raum zur Verf\u00fcgung gestellt, kochen mussten wir selbst. Adrian hat nach sorgf\u00e4ltiger Planung das Essen anliefern lassen und Jean-Fran\u00e7ois hat uns ein Menu hingezaubert. Es gab Tomatencr\u00e8mesuppe, Chicken Green Curry mit Basmatireis und zum Dessert hat uns Huguette noch eine Apfelw\u00e4he gebacken. Die Lage dieser Jugendherberge ist ganz einzigartig: etwa 200 m vom Meer entfernt, mit weitem Blick \u00fcber die K\u00fcste und die vorgelagerten Summer Isles, an einem Bach gelegen; ganz ruhig, kein Strassenanschluss, so dass wir alles f\u00fcr diese \u00dcbernachtung N\u00f6tige mit uns tragen mussten. Alle genossen die einmalige Abendstimmung an diesem Ort.\u00a0<\/p>\n<p>Hanspeter<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<h2>GPS Aufzeichnung der Route<\/h2>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/adrianwood.ch\/wp-content\/gallery\/scotland18\/image023.jpg\" alt=\"image023\" \/><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/adrianwood.ch\/wp-content\/gallery\/scotland18\/image021.gif\" alt=\"image021\" \/><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Montag, 18. Mai, Ben Mor Coigach, 743 m gesamte Dauer: 7 \u00be h, gesamte Marschzeit: 6 h, Streckenl\u00e4nge: 16.2 km, Aufstieg: 864 m Den Berg, den wir heute \u00fcberschritten, hatten wir schon bei der gestrigen Wanderung von oberhalb Ullapool gesehen. 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