{"id":21838,"date":"2020-10-14T10:05:19","date_gmt":"2020-10-14T10:05:19","guid":{"rendered":"https:\/\/www.adrianwood.ch\/?page_id=21838"},"modified":"2020-10-30T12:27:08","modified_gmt":"2020-10-30T12:27:08","slug":"2005-06-calanca","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.adrianwood.ch\/?page_id=21838","title":{"rendered":"2005- 06 Val Calanca"},"content":{"rendered":"<figure id=\"attachment_21839\" aria-describedby=\"caption-attachment-21839\" style=\"width: 1620px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/www.adrianwood.ch\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/DSC_0634_r16.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-21839\" src=\"https:\/\/www.adrianwood.ch\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/DSC_0634_r16.jpg\" alt=\"\" width=\"1620\" height=\"1076\" srcset=\"https:\/\/www.adrianwood.ch\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/DSC_0634_r16.jpg 1620w, https:\/\/www.adrianwood.ch\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/DSC_0634_r16-300x199.jpg 300w, https:\/\/www.adrianwood.ch\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/DSC_0634_r16-1024x680.jpg 1024w, https:\/\/www.adrianwood.ch\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/DSC_0634_r16-768x510.jpg 768w, https:\/\/www.adrianwood.ch\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/DSC_0634_r16-1536x1020.jpg 1536w\" sizes=\"auto, (max-width: 1620px) 100vw, 1620px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-21839\" class=\"wp-caption-text\">auf dem Cima de Nomnom<\/figcaption><\/figure>\n<h3>23.-26.Juni.2005, Biasca \u2013 Val Calanca &#8211; Sentiero Alpino Calanca- Sta.Maria<\/h3>\n<p>Ich war zweimal im Calanca Tal, in 2005 und 2006. Zuerst habe ich eine Wanderung von Tessin \u00fcber 2 P\u00e4sse ins Calanca Tal zusammen mit zwei Freunden rekognosziert. Der Aufstieg von Biasca (292 m) \u00fcber den Forcarella di Lago (2258 m) betr\u00e4gt fast 2000m! Aber der Abstieg zum Capanna Cava ist dann nur knapp 200m. Die nette H\u00fcttenwartin hat uns drei sehr willkommen in die fast leere H\u00fctte gemacht. Es ging am zweiten Tag \u00fcber den Passo del Mauro (2425 m) und den Bocchetta di Pianca Geneura (2338 m) hinunter ins sch\u00f6ne Bergdorf Landarenca (1289 m). \u00dcbernachtet haben wir bei Rodolfo Keller der sich sehr aktive f\u00fcr den Calanca Tal eingesetzt hat. Sp\u00e4ter (2008-2017) wurde er Gemeindepr\u00e4sident von Arvigo und nach eine Fusion der neuen Gemeinde Calanca. Am dritten Tag stiegen wir ins Tal ab und g\u00f6nnten uns ein erfrischenden Bad unterhalb der Cascata del Frot in Augio. Der alte Hotel Cascata im Jugendstil erbaut ist heute sowohl ein Hotel wie auch Kulturzentrum &#8211; und zudem ein Naturfreunde-Partnerhaus. Danach liefen wir weiter den Tal entlang nach Rossa (1069 m) und haben uns die Wandergruppe von Tammo Winkler angeschlossen. Beim H\u00fcttenaufstieg zum Capanna Buffalora gerieten wir in ein Gewitter und wurden ziemlich nass. Capanna Buffalora (2078 m) ist ein pr\u00e4chtig gelegene, sympatische Unterkunft; friedlich in der Vorsaison, ausser uns gab es nur noch zwei weitere G\u00e4ste. Am letzten Tag hatten wir aber sonniges, stabiles Wetter &#8211; ideal f\u00fcr eine ziemlich lange Tour auf dem Sentiero Alpino Calanca von Buffalora nach Santa Maria. Die ersten drei Tage unsere Tour sind genauer beschrieben in Zusammenhang mit meiner Tour im Juli 2006, siehe die folgenden Seiten. F\u00fcr den vierten Tag siehe den untenstehenden Bericht.<\/p>\n<p>ngg_shortcode_0_placeholder<strong>26.Juni 2005, Bergwanderung Cima de Nomnom &#8211; Sentiero<\/strong><strong> Alpino Calanca &#8211; <\/strong><strong>Sta.Maria<\/strong><\/p>\n<p>Wir verlassen die gem\u00fctliche Buffalorah\u00fctte und steigen in einer halben Stunde \u00fcber die Baumgrenze zum Pass de \u00adBuffalora (2261 m). Er bildet den \u00dcbergang zur Alp de Bec und weiter nach Soazza im Misox. Nun laufen wir weglos \u00fcber den Nordgrat zur Cima de Nomnom (2633 m) und nachdem wir die sch\u00f6ne Aussicht genossen haben zur\u00fcck zum Pass de Buffalora.<\/p>\n<p>Dort nach schon 2 Stunden Laufzeit, schl\u00e4gt der Leiter vor dass wir, anstatt direkt ins Misox wie ausgeschrieben abzusteigen, auf den Senterio Alpina nach St.Maria laufen. Auf den Wegweiser steht 7 Std. (T3) und der letzte Postbus f\u00e4hrt um 18.00. Es gibt eine kurze Diskussion und wir entscheiden uns den langen Weg im Angriff zu nehmen. Eine halbe Stunde nach dem Buffalora Pass stehen wir auf dem durch Stahlseile \u00adgesicherten Grat\u00fcbergang (2427m) mit packenden Ausblicken in die Tiefe und in drei \u00adHimmelsrichtungen. Wir bew\u00e4ltigen den Abstieg zwischen Felsb\u00e4ndern und durch ein steiles Couloir, wobei die angebrachten Stahlseile uns eine beruhigende Hilfe sind. Dieses Wegst\u00fcck ist ein k\u00fchner Abschnitt des Sentiero Alpina Calanca.<\/p>\n<p>Wir blicken in die weite, gr\u00fcne Arena der Alp d\u2019Aion, die vom m\u00e4chtigen Piz de Groven \u00fcberragt wird und wandern \u00fcber die mit Alpenrosen bewachsenen Alpweiden. \u00dcberall hat es einladende Rastpl\u00e4tze mit Wasser bis in den Herbst, aber wir haben wenig Zeit. Bald erreichen wir den Felskopf der Motta del Perd\u00fcl (2003 m) und manche von uns verlassen f\u00fcr wenige Minuten den Pfad und machen einen Abstecher zum h\u00f6chsten Punkt. Unten am Gegenhang liegt das r\u00adeizvolle D\u00f6rfchen Landarenca, wo drei von uns vor zwei Tage \u00fcbernachtet haben.<\/p>\n<p>Auf absch\u00fcssigem Pfad im Wald stossen wir gleich auf einen Wegweiser. Von hier kann mann in 1\u00bd Std. nach Cauco oder nach Selma absteigen. Unser Weg f\u00fchrt aber nach links durch L\u00e4rchen- und Tannenwald stetig aufw\u00e4rts, bis wir den Wegweiser bei Bosch Ner (2006 m) erblicken. Nach 200 H\u00f6henmetern Aufstieg \u00fcber Felsbl\u00f6cke unter der Wand des Pizzo della Molera, vorbei an den obersten L\u00e4r\u00adchen, stehen wir nach 30 Minuten am Bosch Ner am Rand der Aurigliaschlucht. \u00dcber eine Metalleiter \u00adgelangen wir in das im Sommer trockene Bachbett voller Ger\u00f6ll und Ge\u00adschiebe. Der Ausstieg aus dem \u00adEinschnitt ist nicht schwerig, eher schon die folgende kleine Kletterei abw\u00e4rts durch ein nasses Couloir, wo eine Kette uns Halt gibt. Nach rund 40 Minuten langen wir bei den Felst\u00fcrmen des Mottone (2100 m) an. Weiter geht es durch die Weide- und Waldgebiet des Cort di Settel, stetig an H\u00f6he verlierend bis dem Alp di Fora (1844 m). Ein leichter Anstieg durch Bergwald mit Heidelbeerb\u00fcschen bringt uns dann zur malerischen Alpwiese Pian di Renten (1914m).<\/p>\n<p>Als anstrengendes \u00abDessert\u00bb des gesamten Sentiero alpino nehmen wir den Abstieg von fast tausend Metern nach Santa Maria in Angriff. Die ersten 200 H\u00f6henmeter bew\u00e4ltigen wir auf einem schmalen, sehr steilen Zickzackpfad. Wegen unserer M\u00fcdigkeit h\u00e4tten wir gerne auf den umgest\u00fcrzten Baumst\u00e4mmen und moosbewachsenen Felsbl\u00f6cken, die den Eindruck eines Urwalds vermitteln, verzichtet. Erleichtert erblicken wir endlich die Kirche und den Wehrturm von Santa Maria (955 m). Mit dem letzten Postauto des Tages gelangen wir nach Grono und weiter nach Bellinzona und Basel.<\/p>\n<p>Mit gerade 20 Min. f\u00fcr eine Mittagspause haben wir alles rechtzeitig geschafft. Die reine Laufzeit insgesamt laut den Wegweisern war 9 Std! Wir waren von 7 Uhr 20 bis 17 Uhr 40 unterwegs und auf diesem Teil der Tour trafen wir niemanden.<\/p>\n<p>Teilnehmer: Elisabeth Gr\u00fcndl, Toni Jost, Marl\u00e8ne Lutz, Wolfgang Schwer, Barbara Winkler, Tammo Winkler, Adrian Wood<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>23.-26.Juni.2005, Biasca \u2013 Val Calanca &#8211; Sentiero Alpino Calanca- Sta.Maria Ich war zweimal im Calanca Tal, in 2005 und 2006. Zuerst habe ich eine Wanderung von Tessin \u00fcber 2 P\u00e4sse ins Calanca Tal zusammen mit zwei Freunden rekognosziert. Der Aufstieg von Biasca (292 m) \u00fcber den Forcarella di Lago (2258 m) betr\u00e4gt fast 2000m! 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