{"id":2715,"date":"2013-09-06T10:03:17","date_gmt":"2013-09-06T09:03:17","guid":{"rendered":"http:\/\/adrianwood.ch\/?page_id=2715"},"modified":"2013-09-06T10:03:17","modified_gmt":"2013-09-06T09:03:17","slug":"05-25-biogradska-gora","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.adrianwood.ch\/?page_id=2715","title":{"rendered":"05-25 Biogradska Gora"},"content":{"rendered":"<p><b>25.5.2013, Tara Br\u00fccke \u2013 St.Georg-Kloster &#8211; Biogradska Gora \u2013 Kolasin<\/b><\/p>\n<table border=\"0\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\">\n<tbody>\n<tr>\n<td colspan=\"2\" valign=\"top\" width=\"818\">\n<p style=\"text-align: justify;\">Uebel beginnt so ein Tag, wenn Montezumas Rache einen \u00fcbel erwischt, was einem unserer Mitglieder geschah! Mutig &#8211; morgens um 6 Uhr noch 6 Grad K\u00e4lte \u2013 fahren wir von Zabljak nach dem Fr\u00fchst\u00fcck los Richtung TARA-BRUECKE, wie schon gewohnt bei Regen von kurzen Sonnenstrahlen unterbrochen. Die Fahrt f\u00fchrt durch eine reizvolle Gegend, Berge und T\u00e4ler wechseln sich ab, hin und wieder erscheinen am Hang einzelne verstreut liegende H\u00e4user mit hellrot leuchtenden Hausd\u00e4chern umgeben von hellgr\u00fcnen Wiesen. Der Bus f\u00e4hrt einer kurvenreichen Strasse entlang und wir erblicken steil aufragende schroffe graurote Felsmassive. Schliesslich gelangen wir zur DURDEVICA TARA, der 5-bogigen Tara-Br\u00fccke, 150m hoch \u00fcber der tiefsten Stelle der Schlucht, Gesamtl\u00e4nge 370 m, Baujahre 1938-1941. Die Tara m\u00e4andert tr\u00e4ge mit weissen Schaumkronen leise rauschend vor sich her.<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"407\"><img decoding=\"async\" class=\"ngg-singlepic ngg-none\" alt=\"image001_r3\" src=\"http:\/\/adrianwood.ch\/wp-content\/gallery\/montenegro11\/image001_r3.jpg\" \/><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"411\">\n<p style=\"text-align: justify;\">Vlatko zeigt uns bei der Weiterfahrt den Einstieg zum river rafting, 14 km sind befahrbar, was eine gute Verdienstm\u00f6glichkeit f\u00fcr die ans\u00e4ssigen Bewohner darstellt. Wir fahren weiter der gr\u00fcngrauen breiter werdenden Tara entlang vorbei an Bienenst\u00f6cken, einem winzigen mit Blumen geschm\u00fcckten Friedhof und immer wieder fallen uns H\u00f6hlen in den Felsw\u00e4nden auf.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wir begeben uns zum ST. GEORG-KLOSTER, umgeben von Wiesen mit violett bl\u00fchendem Wiesensalbei und rotem Mohn, das schon 1592 bestanden hat. Mehrmals wird das Kloster von T\u00fcrken angegriffen, 1867 wird es rekonstruiert, 1870 eine Schule gegr\u00fcndet, wiederum\u00a0 attackieren die T\u00fcrken und die M\u00f6nche verlassen das Kloster, so dass die Schule in H\u00f6hlen der Umgebung stattfindet.<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"407\">\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Steinw\u00e4nde dienen als Schreibtafeln. 1990 wird erneut renoviert, ein Glockenturm aus Holz vor den Eingang der Basilika gebaut und neue H\u00e4user werden errichtet, eine alte \u00fcberwachsene Ruine deutet auf fr\u00fchere Zeiten hin. Um die Basilika betreten zu k\u00f6nnen, werden die weiblichen Reiseteilnehmerinnen von einer Nonne gebeten, einen langen Rock \u00fcberzuziehen. Innen ist ein Fresko von 1609 teilweise erhalten, ein kreisrunder Leuchter h\u00e4ngt von der Kuppel herunter und Ikonen zieren die W\u00e4nde. Wir fahren an Ger\u00f6llhalden und einem Wasserfall vorbei.<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"411\">\u00a0<img decoding=\"async\" class=\"ngg-singlepic ngg-none\" alt=\"image003_r3\" src=\"http:\/\/adrianwood.ch\/wp-content\/gallery\/montenegro11\/image003_r3.jpg\" \/><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"407\">\u00a0<img decoding=\"async\" class=\"ngg-singlepic ngg-none\" alt=\"image005_r3\" src=\"http:\/\/adrianwood.ch\/wp-content\/gallery\/montenegro11\/image005_r3.jpg\" \/><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"411\">\u00a0<img decoding=\"async\" class=\"ngg-singlepic ngg-none\" alt=\"image007_r3\" src=\"http:\/\/adrianwood.ch\/wp-content\/gallery\/montenegro11\/image007_r3.jpg\" \/><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"2\" valign=\"top\" width=\"818\">\n<p style=\"text-align: justify;\">Schliesslich wird das Tal breiter, die H\u00fcgel sanfter und der Ausblick vom Denkmal eines ber\u00fchmten Alpinisten (Dzambas) ist unglaublich sch\u00f6n, mit einzelnen Geh\u00f6ften im Hintergrund. Die Tara, die eine L\u00e4nge von 150 km erreicht, ver\u00e4ndert sich stetig, sie wird breiter und schl\u00e4ngelt sich um Sandb\u00e4nke, die bewachsene Inseln bilden. Hin und wieder kommen wir an einem Dorf vorbei, z.B. durch Gornia polia, was \u00fcbersetzt wohl \u201eObere Felder\u201c bedeutet und wo sich ein eindr\u00fccklicher Friedhof befindet mit imposanten Grabsteinen.<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"407\">\u00a0<img decoding=\"async\" class=\"ngg-singlepic ngg-none\" alt=\"image009_r3\" src=\"http:\/\/adrianwood.ch\/wp-content\/gallery\/montenegro11\/image009_r3.jpg\" \/><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"411\">\u00a0<img decoding=\"async\" class=\"ngg-singlepic ngg-none\" alt=\"image011_r3\" src=\"http:\/\/adrianwood.ch\/wp-content\/gallery\/montenegro11\/image011_r3.jpg\" \/><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"2\" valign=\"top\" width=\"818\">\n<p style=\"text-align: justify;\">Schliesslich erreichen wir ein weiteres Reiseziel, BIOGRADASKA GORA, ein Nationalpark, 52 km2 Fl\u00e4che, 1952 er\u00f6ffnet mit 500-j\u00e4hrigen B\u00e4umen unter anderem Schwarzkiefern. Ein montenegrinischer K\u00f6nig hatte die Jagd verboten, sie war nur ihm erlaubt gewesen, so dass der Wald sich zu 80% als Urwald hatte entwickeln k\u00f6nnen.<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"407\">\u00a0<img decoding=\"async\" class=\"ngg-singlepic ngg-none\" alt=\"image013_r3\" src=\"http:\/\/adrianwood.ch\/wp-content\/gallery\/montenegro11\/image013_r3.jpg\" \/><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"411\">\u00a0<img decoding=\"async\" class=\"ngg-singlepic ngg-none\" alt=\"image015_r3\" src=\"http:\/\/adrianwood.ch\/wp-content\/gallery\/montenegro11\/image015_r3.jpg\" \/><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"2\" valign=\"top\" width=\"818\">\n<p style=\"text-align: justify;\">Wir spazieren um den BIOGRADASKA-SEE, geniessen unser Picknick am Ufer bei Wind und 9 Grad K\u00e4lte, eine eher ungem\u00fctliche Angelegenheit! Gl\u00fccklicherweise f\u00fchrt uns Vlatko noch zu einem Restaurant, wo es dann doch noch etwas Warmes zu trinken gibt. N\u00e4chstes Ziel ist die Stadt KOLASIN in den Bergen mit etwa 10.000 Einwohnern. Die Stadt verdient am Sommer und Wintertourismus. Auf einem weiten Platz steht ein grosses ehemals sowjetisches Kultur-zentrumsgeb\u00e4ude, heute das Rathaus. Auf einer Seite des Platzes reihen sich reizvolle h\u00f6chstens 2-st\u00f6ckige \u00e4ltere Holzh\u00e4user, die einen Kontrast zum Betonklotz bilden.<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"407\">\u00a0<img decoding=\"async\" class=\"ngg-singlepic ngg-none\" alt=\"image017_r3\" src=\"http:\/\/adrianwood.ch\/wp-content\/gallery\/montenegro11\/image017_r3.jpg\" \/><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"411\">\u00a0<img decoding=\"async\" class=\"ngg-singlepic ngg-none\" alt=\"image019_r3\" src=\"http:\/\/adrianwood.ch\/wp-content\/gallery\/montenegro11\/image019_r3.jpg\" \/><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"2\" valign=\"top\" width=\"818\">Wir beziehen unsere Zimmer im Hotel Brile und der D\u00e9pendence und freuen uns aufs Abendessen.<\/p>\n<p>Christa Kohlmann<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>25.5.2013, Tara Br\u00fccke \u2013 St.Georg-Kloster &#8211; Biogradska Gora \u2013 Kolasin Uebel beginnt so ein Tag, wenn Montezumas Rache einen \u00fcbel erwischt, was einem unserer Mitglieder geschah! 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