{"id":2735,"date":"2013-09-07T08:32:16","date_gmt":"2013-09-07T07:32:16","guid":{"rendered":"http:\/\/adrianwood.ch\/?page_id=2735"},"modified":"2013-09-07T08:32:16","modified_gmt":"2013-09-07T07:32:16","slug":"05-28-mrtvica-schlucht","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.adrianwood.ch\/?page_id=2735","title":{"rendered":"05-28 Mrtvica Schlucht"},"content":{"rendered":"<p><b>Dienstag, 28. Mai,<\/b><b> Canyon der Mrtvica<\/b><b><\/b><\/p>\n<table border=\"0\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\">\n<tbody>\n<tr>\n<td colspan=\"2\" valign=\"top\" width=\"818\">Im Gegensatz zum\u00a0 regenreichen Vortag pr\u00e4sentierte sich heute der Himmel schon am fr\u00fchen Morgen in Kola\u0161in blau, und die Sonne spornte mich erstmals zu einem fr\u00fchen Morgenspaziergang durch den recht h\u00fcbschen, wenn auch kleinen, Ortskern, an.\u00a0 Dabei fiel mir links unterhalb unseres Hotels vor allem das Bianca Resort &amp; Spa auf, ein \u00fcberdimensioniertes und im Baustil sehr eigenwilliges aber \u00e4lteres 4-Stern Hotel. Kola\u0161in ist eine f\u00fcr Montenegro bedeutende Skisport Destination und im Winter wird wohl schon etwas los sein.Um 9 Uhr hiess es Abschied nehmen vom sympathischen Hotel Brile. Wir reisten zuerst noch kurz durch das Hochtal in welchem auch Kola\u0161in liegt, aber bald befanden wir uns, ohne wahrgenommenen \u00dcbergang und ziemlich \u00fcberraschend, hoch \u00fcber dem Mora\u010da Tal, ums\u00e4umt von schneebedeckten Bergen, und in welchen Talgrund es in weiten Kehren hinabging. Der Mora\u010da-Fluss entspringt in den Rza\u010da Bergen und dessen Lauf ist rund 113 km lang, bevor er nach Passieren von Podgorica in den Skadar See fliesst.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"407\">\u00a0<img decoding=\"async\" class=\"ngg-singlepic ngg-none\" alt=\"image001_r3\" src=\"http:\/\/adrianwood.ch\/wp-content\/gallery\/montenegro15\/image001_r3.jpg\" \/><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"411\">\u00a0<img decoding=\"async\" class=\"ngg-singlepic ngg-none\" alt=\"image002_r3\" src=\"http:\/\/adrianwood.ch\/wp-content\/gallery\/montenegro15\/image002_r3.jpg\" \/><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"2\" valign=\"top\" width=\"818\">Nach etwa dreiviertelst\u00fcndiger Fahrt erreichten wir das als Ausflugsziel sehr beliebte Mora\u010da-Kloster, idyllisch im Talgrund gelegen. Die Gr\u00fcndung des serbisch-orthodoxen Klosters geht auf das Jahr 1252 zur\u00fcck. Neben der Architektur des sorgf\u00e4ltig restaurierten Klosters sind vor allem die dortigen Fresken\u00a0 sehenswert, welche insbesondere Maria Himmelfahrt, aber auch das Leben des Propheten Elias thematisieren.\u00a0 Sehenswert war auch die ebenfalls innerhalb des Areals freistehende Nicolas Kapelle. Im\u00a0 Gegensatz zu anderen Kl\u00f6stern, welche wir schon besucht hatten, gab uns ein freundlicher orthodoxer\u00a0 M\u00f6nch mit stilgerechtem Vollbart die Erlaubnis, ihn zu fotografieren.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"407\">\u00a0<img decoding=\"async\" class=\"ngg-singlepic ngg-none\" alt=\"image003_r3\" src=\"http:\/\/adrianwood.ch\/wp-content\/gallery\/montenegro15\/image003_r3.jpg\" \/><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"411\">\u00a0<img decoding=\"async\" class=\"ngg-singlepic ngg-none\" alt=\"image004_r3\" src=\"http:\/\/adrianwood.ch\/wp-content\/gallery\/montenegro15\/image004_r3.jpg\" \/><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"2\" valign=\"top\" width=\"818\">Nach einer knappen Stunde Aufenthalt am idyllischen Ort hiess es wieder in den Bus steigen. Das Tal verengte sich zusehends, aber noch kurz vor dem eigentlichen vor uns noch liegenden Canyon stiegen wir\u00a0 f\u00fcr eine Wanderung wieder aus. Ziel unserer Wanderung war das einm\u00fcndende Mrtvica Tal mit seinem ebenfalls grossen Canyon.Es w\u00e4re vorgesehen gewesen, den Canyon der\u00a0 Mrtvica in seiner L\u00e4nge zu durchwandern, aber unser Guide informierte uns, dass wegen dem Hochwasser eine dazu n\u00f6tige Br\u00fccke leider unpassierbar sei. So konnten wir nur von unten her den Canyon erreichen und mussten den gleichen Weg wieder zur\u00fcck, wobei wir allerdings beim R\u00fcckweg auf die andere Talseite wechseln konnten. Die ganze Wanderung dauerte gegen vier Stunden: eine Stunde talaufw\u00e4rts bis zum Eingang des eigentlichen Canyons und noch eine weitere Stunde bis zu einem verwunschenen Rastplatz, ganz im Inneren der Schlucht gelegen. Die ganze Wanderung war sehr sch\u00f6n und von den Steigungen her nicht anstrengend. Vor allem der Rastplatz mit den uralten moosbehangenen B\u00e4umen, dem Felsenbogen zum Fluss hinab, und allgemein dessen\u00a0 Lage, machte grossen Eindruck auf uns. Schade, dass wir nicht den Canyon in seiner L\u00e4nge durchwandern konnten.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"407\">\u00a0<img decoding=\"async\" class=\"ngg-singlepic ngg-none\" alt=\"image005_r3\" src=\"http:\/\/adrianwood.ch\/wp-content\/gallery\/montenegro15\/image005_r3.jpg\" \/><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"411\">\u00a0<img decoding=\"async\" class=\"ngg-singlepic ngg-none\" alt=\"image006_r3\" src=\"http:\/\/adrianwood.ch\/wp-content\/gallery\/montenegro15\/image006_r3.jpg\" \/><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"2\" valign=\"top\" width=\"818\">Zur\u00fcck beim Bus konnten wir uns im Garten eines\u00a0 kleinen Restaurants an der Hauptstrasse an einem verdienten k\u00fchlen Bier erfrischen.\u00a0 Dann hiess es wieder in unseren Bus steigen. Jetzt kam der imposanteste Teil unserer Busreise, der rund 20 km lange Mora\u010da Canyon. Schier endlos wand sich die Strasse durch die Schlucht, hoch oben auch noch die Bahn, und jede Kurve gab neue aufregende Blicke frei. Im Internet lese ich, dass f\u00fcr diesen\u00a0 Abschnitt die Strasse,\u00a0 eine wichtige Verbindung zwischen Podgorica und Belgrad, als gef\u00e4hrlich gelte und die alte Strasse in Zukunft wohl mit einer Autobahn, welche gegenw\u00e4rtig geplant w\u00fcrde, umgangen werde: wie schade w\u00e4re das!<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"407\">\u00a0<img decoding=\"async\" class=\"ngg-singlepic ngg-none\" alt=\"image007_r3\" src=\"http:\/\/adrianwood.ch\/wp-content\/gallery\/montenegro15\/image007_r3.jpg\" \/><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"411\">\u00a0<img decoding=\"async\" class=\"ngg-singlepic ngg-none\" alt=\"image008_r3\" src=\"http:\/\/adrianwood.ch\/wp-content\/gallery\/montenegro15\/image008_r3.jpg\" \/><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"2\" valign=\"top\" width=\"818\">Schliesslich weitete sich das Tal wieder aus in die Zeta Ebene, benannt nach dem Fluss Zeta welcher mit dem Mora\u010da-Fluss zusammenfliesst, und wir durchquerten die in der weiten Ebene liegende Hauptstadt Podgorica, nahe am Zentrum vorbei. Podgorica ist im gesamten jedoch nicht sehr sehenswert, da die Stadt im zweiten Weltkrieg weitgehend zerst\u00f6rt worden war und unter Tito im sozialistischen Stil wiederaufgebaut wurde. Die Stadt hiess \u00fcbrigens von 1946 bis 1992 Titograd!Von Podgorica aus war es nicht mehr sehr weit bis zum Skadar See (auch Skutari See genannt), welcher sich durch grosse Schilfgebiete, welchen wir entlangfuhren, schon fr\u00fchzeitig bemerkbar machte. Der Skadar See hat eine Gesamtfl\u00e4che von 268 km<sup>2<\/sup> und eine Gesamtl\u00e4nge von 48 km, wobei 40% der Seefl\u00e4che zu Albanien geh\u00f6rt. Der Skadar See ist der gr\u00f6sste See auf der Balkanhalbinsel, aber doch deutlich kleiner als z.B. der Bodensee mit seinen rund 500 km<sup>2<\/sup>. Der See ist\u00a0 ein ganz wichtiges Rastgebiet f\u00fcr Zugv\u00f6gel. \u00dcber einen Damm, welcher ein gr\u00f6sseres Becken vom \u00fcbrigen See abtrennt, erreichten wir gegen 18 Uhr das sehr malerische Virpazar, ein kleiner aber vielbesuchter Ausflugsort. Mit dem umgebenden Schilfg\u00fcrtel ist\u00a0 Virpazar vor allem ein Paradies f\u00fcr Amphibien und Wasserv\u00f6gel. Unser Hotelzimmer mit Balkon erm\u00f6glichte einen sch\u00f6nen Ausblick auf das schilfbewachsenes Seebecken vor uns, man h\u00e4tte dort schon einen Tag mehr verbringen k\u00f6nnen um die Natur und die Ruhe noch mehr zu geniessen.\u00a0 Ein Abendessen im nahe gelegenen Fischrestaurant rundete den interessanten und sch\u00f6nen Tag ab.<\/p>\n<p>Ren\u00e9<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"2\" valign=\"top\" width=\"818\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"2\" valign=\"top\" width=\"818\">\u00a0<img decoding=\"async\" class=\"ngg-singlepic ngg-none\" alt=\"image009r_72\" src=\"http:\/\/adrianwood.ch\/wp-content\/gallery\/montenegro15\/image009r_72.jpg\" \/><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"2\" valign=\"top\" width=\"818\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"2\" valign=\"top\" width=\"818\">\u00a0<img decoding=\"async\" class=\"ngg-singlepic ngg-none\" alt=\"image010r_72\" src=\"http:\/\/adrianwood.ch\/wp-content\/gallery\/montenegro15\/image010r_72.jpg\" \/><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dienstag, 28. Mai, Canyon der Mrtvica Im Gegensatz zum\u00a0 regenreichen Vortag pr\u00e4sentierte sich heute der Himmel schon am fr\u00fchen Morgen in Kola\u0161in blau, und die Sonne spornte mich erstmals zu einem fr\u00fchen Morgenspaziergang durch den recht h\u00fcbschen, wenn auch kleinen, Ortskern, an.\u00a0 Dabei fiel mir links unterhalb unseres Hotels vor allem das Bianca Resort &amp; &hellip; <a href=\"https:\/\/www.adrianwood.ch\/?page_id=2735\" class=\"more-link\">Continue reading <span class=\"screen-reader-text\">05-28 Mrtvica Schlucht<\/span> <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":2612,"menu_order":2456,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"ngg_post_thumbnail":0,"footnotes":""},"class_list":["post-2735","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.adrianwood.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/2735","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.adrianwood.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.adrianwood.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.adrianwood.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.adrianwood.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=2735"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.adrianwood.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/2735\/revisions"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.adrianwood.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/2612"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.adrianwood.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=2735"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}