{"id":2754,"date":"2013-09-07T16:39:25","date_gmt":"2013-09-07T15:39:25","guid":{"rendered":"http:\/\/adrianwood.ch\/?page_id=2754"},"modified":"2013-09-07T16:39:25","modified_gmt":"2013-09-07T15:39:25","slug":"05-30-skadar-see","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.adrianwood.ch\/?page_id=2754","title":{"rendered":"05-30 Skadar See"},"content":{"rendered":"<p><b>Donnerstag, 30.Mai, Ehemalige Hauptstadt Cetinje &#8211; Skadarsee<\/b><\/p>\n<table border=\"0\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\">\n<tbody>\n<tr>\n<td colspan=\"2\" valign=\"top\" width=\"815\">\n<p style=\"text-align: justify;\">Nach der gestrigen Besteigung des Rumija Gipfels und der ersten Nacht im 4 Sterne Hotel Rivijera mit grossz\u00fcgigem Diner &#8211; und Fr\u00fchst\u00fccksbuffet w\u00e4ren alle bereit f\u00fcr neue Taten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Um 08:45 verlassen wir Petrovac und sind bei leichtem Regen unterwegs in die Berge. Unter uns liegen die beiden Inselchen Sveta Nadela und Katic, auf dem Gipfel des letzteren thront eine Kapelle. Sp\u00e4ter geht\u2019s vorbei an einem v\u00f6llig \u00fcberbauten Inselchen, das mit einer Dammstrasse ans Festland gebunden ist. Es ist Sveti Stefan &#8211; seit Jahrzehnten ein einziger Hotelkomplex. Der Regen nimmt zu, wie auch der Nebel &#8211; stellenweise mit Sichtweiten von bloss 20 Metern.<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"407\">\n<p style=\"text-align: justify;\">Weiter hoch geht\u2018s nach Cetinje, der ehemaligen Hauptstadt von Montenegro. Mit Regenschutzjacke und Schirm ausger\u00fcstet steigen wir aus. Nach etwa 200m sind wir beim Schloss des montenegrinischen K\u00f6nig Nikola und warten im gedeckten Eingang auf den Einlass mit F\u00fchrung. Das Schloss, heute ein Museum, mit vielen Original-M\u00f6beln und -Teppichen ist ein Schmuckst\u00fcck. Als sein Onkel 1860 ermordet wurde folgte ihm sein Neffe Nikola. Zum 50-j\u00e4hrigen Thronjubil\u00e4um 1910 erhob das Parlament Nikola zum K\u00f6nig von Montenegro.<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"407\">\u00a0<img decoding=\"async\" class=\"ngg-singlepic ngg-none\" alt=\"image001_r3\" src=\"http:\/\/adrianwood.ch\/wp-content\/gallery\/montenegro18\/image001_r3.jpg\" \/><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"2\" valign=\"top\" width=\"815\">\n<p style=\"text-align: justify;\">Der K\u00f6nig des kleinen Landes hatte viel Macht aufgrund seiner politischen Beziehungen, die ihm den Beinamen \u201eSchwiegervater Europas\u201c einbrachten. Er verstand es seine sch\u00f6nen T\u00f6chter an europ\u00e4ische K\u00f6nigsh\u00f6fe zu verheiraten. Dies kam ihm und seiner Familie zugute als sie 1916 zu seiner Tochter der K\u00f6nigin von Italien fliehen konnten (sp\u00e4ter nach Frankreich). Das Land ist besonders stolz auf die 46 Fahnen, die es im 500 Jahre dauernden Krieg mit den T\u00fcrken eroberte.Da es nach dem Museumsbesuch noch immer regnet besuchen wir das orthodoxe Kloster von Cetinje. 10 min lassen uns die T\u00fcrsteher draussen warten. Sie benehmen sich wie Rausschmeisser (Die vielen Touristen in der ehemaligen Hauptstadt wirken sich bereits auf die H\u00f6flichkeit aus.)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Auch nach einem Kaffee oder Bier im Restaurant regnet es noch immer. Wir verzichten schliesslich auf die vorgesehene Wanderung entlang den kleinen D\u00f6rfern runter zum Skadarsee und fahren die Strecke mit dem Minibus. Im Vorbeifahren fallen uns Granatapfelb\u00e4ume und Rebberge auf. Wieder auf Meeresh\u00f6he angekommen hat es aufgeh\u00f6rt zu regnen, nur die Bergspitzen sind noch in den Wolken.<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"407\">\u00a0<img decoding=\"async\" class=\"ngg-singlepic ngg-none\" alt=\"image003_r3\" src=\"http:\/\/adrianwood.ch\/wp-content\/gallery\/montenegro18\/image003_r3.jpg\" \/><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"407\">\u00a0<img decoding=\"async\" class=\"ngg-singlepic ngg-none\" alt=\"image005_r3\" src=\"http:\/\/adrianwood.ch\/wp-content\/gallery\/montenegro18\/image005_r3.jpg\" \/><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"2\" valign=\"top\" width=\"815\">\n<p style=\"text-align: justify;\">Unser Mittagessen nehmen wir im Fischrestaurant bei der Br\u00fccke (Rijeka crnojevica mostina) ein. Dieses liegt an einem Seitenarm des gr\u00f6ssten S\u00fcsswassersees Skadarsees. Wir\u00a0 essen gem\u00fctlich gebratene Forellen. Danach laufen wir ca. einen Kilometer zum Bootssteg. Um 15:45 fahren wir los. Markierungen (zwei Meter hohe Metallpfosten in Gr\u00fcn (links) und Rot (rechts) definieren die Schifffahrtsstrecke zwischen den weiten Seerosenfeldern\u00a0 mit den vielen weissen Bl\u00fcten. Auf der zwei st\u00fcndigen Fahrt wird uns Wasser und Wein serviert. Der Bootsf\u00fchrer erz\u00e4hlt: Sieben Fl\u00fcsse fliessen in den See und nur einer aus dem See. Ein Drittel des Sees geh\u00f6rt zu Albanien. Die Gr\u00f6sse des Sees variiert je nach Wassermenge zwischen 300 (Herbst) und 600 (Schneeschmelze) km<sup>2<\/sup>. Heute ist er so gross wie schon lange nicht mehr. Der See ist bis zu 100m, an den meisten Stellen jedoch bloss 6-10m tief. Drei Mal im Jahr tauscht sich das Wasser im See aus.<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"407\">\u00a0<img decoding=\"async\" class=\"ngg-singlepic ngg-none\" alt=\"image007_r3\" src=\"http:\/\/adrianwood.ch\/wp-content\/gallery\/montenegro18\/image007_r3.jpg\" \/><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"407\">\u00a0<img decoding=\"async\" class=\"ngg-singlepic ngg-none\" alt=\"image009_r3\" src=\"http:\/\/adrianwood.ch\/wp-content\/gallery\/montenegro18\/image009_r3.jpg\" \/><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"2\" valign=\"top\" width=\"815\">\n<p style=\"text-align: justify;\">Unser Boot f\u00e4hrt mit einer mittleren Geschwindigkeit von 12km\/h, bei einer maximalen Geschwindigkeit von 17km\/h. Der Motor ist noch neu (50h Fahrstunden) und muss geschont werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der See ist ein Nationalpark. Darin leben viele Arten von Wasserv\u00f6geln Kormorane, Seem\u00f6wen, Graufischreiher, Rallenreiher, Bachstelzen, Haubentaucher, Blessh\u00fchner und viele Fischarten u.a. Aale, Karpfen, Graskarpfen, Forellen, Goldfische, Barsche, Bleak (Alburnus Alburnus, eine Art Sardinen). 80 ja sogar \u00fcber 100kg schwere Fische sind hier bereits an die Angel gegangen.<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"407\">\u00a0<img decoding=\"async\" class=\"ngg-singlepic ngg-none\" alt=\"image011_r3\" src=\"http:\/\/adrianwood.ch\/wp-content\/gallery\/montenegro18\/image011_r3.jpg\" \/><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"407\">\u00a0<img decoding=\"async\" class=\"ngg-singlepic ngg-none\" alt=\"image013_r3\" src=\"http:\/\/adrianwood.ch\/wp-content\/gallery\/montenegro18\/image013_r3.jpg\" \/><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"2\" valign=\"top\" width=\"815\">\n<p style=\"text-align: justify;\">Im letzten Viertel unserer Seereise dominiert das Schilf \u00fcber die Seerosen. In der untergehenden Sonne leuchtet das Schilf hellgelb und hellgr\u00fcn. Wer einged\u00f6st ist der ist nun pl\u00f6tzlich hellwach und bewundert das Spiel der Sonnenstrahlen mit den Schilfbl\u00e4ttern. Wir kommen in aufger\u00e4umter Stimmung in Virpazar an, besteigen den Bus und fahren (18:30) \u00fcber die Bergstrasse (h\u00f6chster Punkt 670m \u00fc.M.) zur\u00fcck an die K\u00fcstenstadt Petrovac. Nur wenige Autos kommen uns auf der Bergstrasse entgegen. Mit den letzen Sonnenstrahlen erreichen wir unser Hotel.<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"407\">\u00a0<img decoding=\"async\" class=\"ngg-singlepic ngg-none\" alt=\"image015_r3\" src=\"http:\/\/adrianwood.ch\/wp-content\/gallery\/montenegro18\/image015_r3.jpg\" \/><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"407\">\u00a0<img decoding=\"async\" class=\"ngg-singlepic ngg-none\" alt=\"image017_r3\" src=\"http:\/\/adrianwood.ch\/wp-content\/gallery\/montenegro18\/image017_r3.jpg\" \/><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"2\" valign=\"top\" width=\"815\">\n<p style=\"text-align: justify;\">Nach dem Nachtessen lockt es uns nochmals ans Meer, in die Bar direkt hinter dem Hotel. Die Sonne ist l\u00e4ngst untergegangen, feine, leise Musik erf\u00fcllt die Luft. Nur das Meer klatscht seine Wellen und im Licht der Scheinwerfer seine weissen Schaumkronen hoch \u00fcber die Mauern \u2013 immer wieder ein romantisches Spektakel. Auch wenn uns das Wetter ein weiteres Mal vom Wandern abgehalten hat, so hat es Adrian wiederum geschafft den Tag dennoch abwechslungsreich zu gestalten.\u00a0\u00a0\u00a0 \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0Uli S.<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"2\" valign=\"top\" width=\"815\">\u00a0<img decoding=\"async\" class=\"ngg-singlepic ngg-none\" alt=\"image019r_72\" src=\"http:\/\/adrianwood.ch\/wp-content\/gallery\/montenegro18\/image019r_72.jpg\" \/><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"2\" valign=\"top\" width=\"815\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"2\" valign=\"top\" width=\"815\">\u00a0<img decoding=\"async\" class=\"ngg-singlepic ngg-none\" alt=\"image021r_72\" src=\"http:\/\/adrianwood.ch\/wp-content\/gallery\/montenegro18\/image021r_72.jpg\" \/><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Donnerstag, 30.Mai, Ehemalige Hauptstadt Cetinje &#8211; Skadarsee Nach der gestrigen Besteigung des Rumija Gipfels und der ersten Nacht im 4 Sterne Hotel Rivijera mit grossz\u00fcgigem Diner &#8211; und Fr\u00fchst\u00fccksbuffet w\u00e4ren alle bereit f\u00fcr neue Taten. 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