{"id":3278,"date":"2014-08-25T16:57:41","date_gmt":"2014-08-25T15:57:41","guid":{"rendered":"http:\/\/adrianwood.ch\/?page_id=3278"},"modified":"2014-08-25T16:57:41","modified_gmt":"2014-08-25T15:57:41","slug":"05-10-el-medano","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.adrianwood.ch\/?page_id=3278","title":{"rendered":"05-10 El Medano"},"content":{"rendered":"<h2>Samstag, 10.Mai, El Medano<\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">Heute hatte man es nicht so eilig mit dem Aufstehen. Es war der Tag unserer Abreise, und der Calima, der warme W\u00fcstenwind aus der Sahara, der \u00fcber Nacht nachgelassen hatte, begann schon wieder unangenehm zu blasen. Ist es m\u00f6glich heute noch sonnenbaden oder gar schwimmen zu gehen? Lieber etwas abwarten. Beim Morgenessen erfuhr man, dass man sein Zimmer f\u00fcr 10 Euro bis 16 Uhr behalten k\u00f6nnte, falls es f\u00fcr die folgende Nacht frei w\u00e4re. Das w\u00e4re eine gute Idee gewesen, vor allem wegen erm\u00f6glichtem Duschen vor der Abreise, aber leider wurde mein Zimmer, wie \u00fcbrigens fast alle, wieder gebraucht, so dass nichts zu machen war. Also habe ich halt meinen Koffer fertig gepackt und die Reisekleider f\u00fcr sp\u00e4teres Wechseln in den Rucksack gesteckt und beides an der vom Hotel bezeichneten Ecke deponiert und das Zimmer freigegeben.<br \/>\n<img decoding=\"async\" class=\"ngg-singlepic ngg-left\" src=\"http:\/\/adrianwood.ch\/wp-content\/gallery\/teneriffa22\/image003_r3.jpg\" alt=\"image003_r3\" \/><img decoding=\"async\" class=\"ngg-singlepic ngg-left\" src=\"http:\/\/adrianwood.ch\/wp-content\/gallery\/teneriffa22\/image001_r3.jpg\" alt=\"image001_r3\" \/>Inzwischen war es 10 Uhr geworden, und mit nur dem Tagesrucksack habe ich mich zum hinter dem Monta\u00f1a Roja windgesch\u00fctzten Strand von La Tejita aufgemacht. Dies deshalb eher fr\u00fch, weil ich mich nicht getraute, mich zu lange der prallen Mittagssonne auszusetzen. Der Fussweg dorthin betr\u00e4gt etwa 25 Minuten. Ich bewunderte vorerst an unserem Strand den Mut und die k\u00f6rperliche Kraft, den die Windsurfer mit ihren gelegentlich tollk\u00fchnen Spr\u00fcngen\/Fl\u00fcgen bei hohem Wellengang zeigten. Sp\u00e4ter, vor dem Strand von Tejita, passierte ich ein unscheinbares kleines gelbliches Geb\u00e4ude. Eine Gedenktafel zeigte jedoch an, dass es sich um ein ehemaliges Kabelhaus handelte, von wo aus Ende des 19. Jahrhunderts ein Unterseekabel 1600 km bis nach San Luis im Senegal gelegt worden war. Eine wirkliche Leistung damals!<br \/>\n<img decoding=\"async\" class=\"ngg-singlepic ngg-left\" src=\"http:\/\/adrianwood.ch\/wp-content\/gallery\/teneriffa22\/image007_r3.jpg\" alt=\"image007_r3\" \/><img decoding=\"async\" class=\"ngg-singlepic ngg-left\" src=\"http:\/\/adrianwood.ch\/wp-content\/gallery\/teneriffa22\/image005_r3.jpg\" alt=\"image005_r3\" \/><br \/>\nTejita Strand\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Surfer Bar<br \/>\nDer linke Strandabschnitt von Tejita, gut durch den Monta\u00f1a Roja gesch\u00fctzt, war tats\u00e4chlich wesentlich windstiller, aber etwas sandgestrahlt zu werden liess sich auch hier nicht ganz vermeiden. Ich traf hier auch auf Adrian, welcher ebenfalls noch etwas Sonne tanken wollte. Ausgenommen vom gelegentlichen Flugsand liess es sich ganz gut sonnenbaden. Im Gegensatz zum Vortag ging ich nicht ins Wasser, da es dort keine Duschm\u00f6glichkeit gab, auch im Hotel keine attraktive mehr, und ich trocken den Flugsand besser wieder abstreifen konnte (beim Duschen daheim, kurz nach Mitternacht, fiel aber trotzdem noch Sand von mir ab!). Mehr als eine knappe Stunde g\u00f6nnte ich mir am Strand jedoch nicht, ich wollte nicht noch am letzten Tag einen Sonnenbrand holen.<br \/>\n<img decoding=\"async\" class=\"ngg-singlepic ngg-left\" src=\"http:\/\/adrianwood.ch\/wp-content\/gallery\/teneriffa22\/image009_r3.jpg\" alt=\"image009_r3\" \/>Wieder zur\u00fcckgewandert, gegen starken Gegenwind k\u00e4mpfend, war ich so gegen 12 Uhr wieder beim Hotel und der Hunger meldete sich, vor allem auch im Wissen nur eines Sandwiches beim Heimflug. Sicher w\u00fcrde ich im Ortszentrum von El Medano jemanden finden, der auch Lust auf eine kleine Mahlzeit h\u00e4tte, und tats\u00e4chlich versp\u00fcrte Jiri, den ich dort antraf, ebenfalls Hunger. Im heimeligen kleinen Restaurant Playa Chica &#8220;M\u00e4dchenstrand&#8221; konnten wir uns f\u00fcr wenig Geld je einen Teller mit f\u00fcnf Tappas zusammenstellen lassen, was f\u00fcr uns mit einem Bier zusammen gerade richtig war. Wir sassen drinnen, weil es auf der Terrasse zum Meer hin recht luftig war.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img decoding=\"async\" class=\"ngg-singlepic ngg-left\" src=\"http:\/\/adrianwood.ch\/wp-content\/gallery\/teneriffa22\/image011_r3.jpg\" alt=\"image011_r3\" \/><img decoding=\"async\" class=\"ngg-singlepic ngg-left\" src=\"http:\/\/adrianwood.ch\/wp-content\/gallery\/teneriffa22\/image013_r3.jpg\" alt=\"image013_r3\" \/>Das Restaurant Playa Chica, vorne rechts.<br \/>\nNun war noch etwas Zeit, am zentralen Badestrand an der Sonne an einer windgesch\u00fctzten Mauer sitzend, dem Treiben der Badenden (lies: Badenixen) zuzuschauen und anschliessend einen kleinen Rundgang dem Meer entlang Richtung Hafenmole zu t\u00e4tigen \u2013 Jiri ging stattdessen noch f\u00fcr letzte Eink\u00e4ufe. Dann schlenderte ich wieder zur\u00fcck zum Hotel, wobei ich es bereute meine Kamera im Hotel zur\u00fcckgelassen zu haben. Also holte ich meine Kamera und wanderte nochmals zur\u00fcck um letzte Aufnahmen vom Restaurant Playa Chica und von Wind- und Wellensurfern mit dem Monta\u00f1a Roja im Hintergrund zu t\u00e4tigen. Wieder zur\u00fcck im Hotel fand ich noch Zeit in der wifi-Zone letzte Nachrichten auf meinem (unserem) neuen iPhone unter &#8220;what\u2019s up\u201c und &#8220;family\u201c (unserem Familienchat, von unseren Kindern eingerichtet) abzufragen &#8230;. und ich war derjenige, der NIE ein iPhone wollte!<br \/>\n<img decoding=\"async\" class=\"ngg-singlepic ngg-left\" src=\"http:\/\/adrianwood.ch\/wp-content\/gallery\/teneriffa22\/image015_r3.jpg\" alt=\"image015_r3\" \/>Die Zeit lief, und bereits war es n\u00f6tig sich &#8211; etwas umst\u00e4ndlich &#8211; auf der Toilette umzuziehen und sich reisefertig zu machen. P\u00fcnktlich holte uns der Bus kurz vor viertel vor vier ab und f\u00fchrte uns zum nahen Flughafen Tenerife Sur. Ebenso p\u00fcnktlich wurde um 17h40 unser Flugzeug zum Start zur\u00fcckgerollt und mich beeindruckte, dass unser Flugzeug, ein Airbus der Easy Jet, nach dem langen Hinflug lediglich etwa 25 Minuten am Boden war. Alles: Aus- und Einsteigen, Betanken, Koffer raus und neue Koffer rein, musste Hand in Hand schnell gehen. Etwas ein Wunder, dass es so reibungslos funktionierte. Ein wenig bedauerte mich das Flugpersonal, welches keinerlei M\u00f6glichkeit nach dem langen Hinflug hatte, das Flugzeug auch nur kurz f\u00fcr frische Luft zu verlassen.<br \/>\nLetzter Blick auf unser Hotel (rechts) nach dem Start<br \/>\nF\u00fcr uns alle aber sehr erfreulich, dass wir in Basel sogar f\u00fcnf Minuten fr\u00fcher als geplant landeten und so, ich denke alle, noch rechtzeitig heimfanden, erf\u00fcllt von ganzsch\u00f6nen Ferien- und Wandererlebnissen auf Teneriffa.<br \/>\nRen\u00e9<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Samstag, 10.Mai, El Medano Heute hatte man es nicht so eilig mit dem Aufstehen. Es war der Tag unserer Abreise, und der Calima, der warme W\u00fcstenwind aus der Sahara, der \u00fcber Nacht nachgelassen hatte, begann schon wieder unangenehm zu blasen. Ist es m\u00f6glich heute noch sonnenbaden oder gar schwimmen zu gehen? Lieber etwas abwarten. 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