{"id":3482,"date":"2014-12-19T14:06:16","date_gmt":"2014-12-19T13:06:16","guid":{"rendered":"http:\/\/adrianwood.ch\/?page_id=3482"},"modified":"2014-12-19T14:06:16","modified_gmt":"2014-12-19T13:06:16","slug":"08-05-intragna","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.adrianwood.ch\/?page_id=3482","title":{"rendered":"08-05 Intragna"},"content":{"rendered":"<h2>Dienstag, 5.August 2014, Loco &#8211; Intragna<\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">Viele haben die M\u00f6glichkeit genutzt die Wanderung um einen Tag zu k\u00fcrzen und damit einen Tag fr\u00fcher im Gesch\u00e4ft zu erscheinen. Zum Abendessen gestern und zum Fr\u00fchst\u00fcck heute sind es deshalb gerade noch 8 Wanderer. Das Fr\u00fchst\u00fcck ist um 7:30 er\u00f6ffnet worden. Ein grossz\u00fcgiges Angebot wie gestern. Bardo, (eigentlich Bernhard J\u00e4ger) ist Barde, Koch und Gastgeber des Palazzo Armonici. Er hat sich zu uns gesetzt und wir haben vieles diskutiert, auch dar\u00fcber wie Essen und andere Waren beschafft werden m\u00fcssen: Im Tal gibt es nur eine Strasse und zwar auf der linken Talseite. Es gibt auch keine Zufahrt von unten zum BnB Armonici. Alles muss von oben ca. 200 Stufen hinunter getragen werden. Einmal im Jahr bestellt Bardo einen Helikopter, der bringt ihm Holz f\u00fcr das Heizen und entsorgt ihm den Abfall \u2013 jeweils sehr eine kostspielige Angelegenheit.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img decoding=\"async\" class=\"ngg-singlepic ngg-left\" src=\"http:\/\/adrianwood.ch\/wp-content\/gallery\/maggia06\/image001_r3.jpg\" alt=\"image001_r3\" \/><img decoding=\"async\" class=\"ngg-singlepic ngg-left\" src=\"http:\/\/adrianwood.ch\/wp-content\/gallery\/maggia06\/image003_r3.jpg\" alt=\"image003_r3\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Sonne scheint heute kr\u00e4ftig in den \u201eritterlichen\u201c Speisesaal. Wir sitzen um einen der 500 Jahre alten Tische. Fr\u00fcher soll der Palazzo erst als Frauenkloster, sp\u00e4ter von Zehnten-Eintreiber genutzt worden sein. Letztere haben sich j\u00e4hrlich zwischen Uri, Schwyz und Unterwalden abgewechselt. Dieser h\u00e4ufige Wechsel soll sich versch\u00e4rfend (mehr Ausbeutung als Investition) auf die Landbev\u00f6lkerung ausgewirkt haben soll.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img decoding=\"async\" class=\"ngg-singlepic ngg-left\" src=\"http:\/\/adrianwood.ch\/wp-content\/gallery\/maggia06\/image005_r3.jpg\" alt=\"image005_r3\" \/><img decoding=\"async\" class=\"ngg-singlepic ngg-left\" src=\"http:\/\/adrianwood.ch\/wp-content\/gallery\/maggia06\/image007_r3.jpg\" alt=\"image007_r3\" \/><img decoding=\"async\" class=\"ngg-singlepic ngg-left\" src=\"http:\/\/adrianwood.ch\/wp-content\/gallery\/maggia06\/image009_r3.jpg\" alt=\"image009_r3\" \/>Der Start der Wanderung ist auf 9 Uhr geplant. Heute m\u00fcssen wir kein Postauto erreichen. Vom Palazzo geht\u2019s weg um 9:15. Auf den ersten 500 Metern wandern wir sanft einen kleinen Waldweg runter, doch bald sind es wieder die Steinplatten, die dominieren und die oft zu Treppenstufen verbunden sind. So bleibt es auch f\u00fcr den grossen Rest unseres Weges. Kurz bevor wir den Isorno Fluss erreichen stehen rechter Hand mehrere Palazzi und linker Hand eine Kapelle. Den Fluss \u00fcberqueren wir auf einer starren Eisenbr\u00fccke: Diese ist im Flussbett verankert und hat feinmaschige, sichere Br\u00fcckenw\u00e4nde. Auf der anderen Seite geht es steil hoch, durch stark bemoosten Wald zu einer weiteren Kapelle.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img decoding=\"async\" class=\"ngg-singlepic ngg-left\" src=\"http:\/\/adrianwood.ch\/wp-content\/gallery\/maggia06\/image011_r3.jpg\" alt=\"image011_r3\" \/><img decoding=\"async\" class=\"ngg-singlepic ngg-left\" src=\"http:\/\/adrianwood.ch\/wp-content\/gallery\/maggia06\/image013_r3.jpg\" alt=\"image013_r3\" \/>Der Weg dreht zur sich mehr und mehr zum S\u00fcdhang. Neben den bisher beobachteten Pflanzen (Farne, Blaue Hortensie, Edelkastanien etc.) ergibt sich nichts Neues. Gesamthaft sind wir 5 Kapellen auf unserem Wanderweg begegnet, zwei davon mit einem Dach \u00fcber den Wanderweg. Schutz vor Regen ist heute aber nicht n\u00f6tig. Es ist angenehm warm im Wald. Nach einer weiteren Biegung kommen wir erstmals an einer kleinen Ansiedlung vorbei. An einem Seil h\u00e4ngen dutzende dreieckiger F\u00e4hnchen und nur wenig weiter treffen wir auf eine Jurte. Suchen Tibeter und Mongolen hier die Abgeschiedenheit in den Tessiner Bergen?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img decoding=\"async\" class=\"ngg-singlepic ngg-left\" src=\"http:\/\/adrianwood.ch\/wp-content\/gallery\/maggia06\/image015_r3.jpg\" alt=\"image015_r3\" \/><img decoding=\"async\" class=\"ngg-singlepic ngg-left\" src=\"http:\/\/adrianwood.ch\/wp-content\/gallery\/maggia06\/image017_r3.jpg\" alt=\"image017_r3\" \/><img decoding=\"async\" class=\"ngg-singlepic ngg-left\" src=\"http:\/\/adrianwood.ch\/wp-content\/gallery\/maggia06\/image019_r3.jpg\" alt=\"image019_r3\" \/>Beim D\u00f6rfchen Pila entdecken wir einen sch\u00f6nen quadratischen Dorfwaschbrunnen. Von hier aus geniessen wir die Aussicht auf das Maggia-Delta. Von nun an geht es 250 H\u00f6henmeter bergab und die Teilnehmer steigen in stark unterschiedlichem Tempo ab. Die Gruppe l\u00f6st sich auf, doch bald ist Intragna, der Hauptort des Centovalli, mit dem h\u00f6chsten Kirchturm des Kantons Tessin, erreicht. Die Wanderer der Gruppe treffen sich wieder bei einem erfrischenden Bier im Restaurant einer Pension in Intragna.<br \/>\n\u00dcber die Bahngeleise und steil runter zwischen grossen Steinen und Str\u00e4ucher geht\u2019s zum Baden im Fluss Melezza. Die Wassertemperatur ist angenehm. Der Fluss hat \u00fcber die Zeit nat\u00fcrliche Schwimmbecken geschaffen, die z.T. bis zur H\u00fcfte reichen.<br \/>\nAuch f\u00fcr die Letzten ist 15:32 Abfahrt von Intragna zur langen Fahrt ab Locarno direkt nach Basel, in Basel 19:53 an.<br \/>\nUli Strahm<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dienstag, 5.August 2014, Loco &#8211; Intragna Viele haben die M\u00f6glichkeit genutzt die Wanderung um einen Tag zu k\u00fcrzen und damit einen Tag fr\u00fcher im Gesch\u00e4ft zu erscheinen. 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