{"id":3538,"date":"2014-12-20T15:32:20","date_gmt":"2014-12-20T14:32:20","guid":{"rendered":"http:\/\/adrianwood.ch\/?page_id=3538"},"modified":"2014-12-20T15:32:20","modified_gmt":"2014-12-20T14:32:20","slug":"05-15-bocca-di-erbaghiolu","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.adrianwood.ch\/?page_id=3538","title":{"rendered":"05-15 Bocca di Erbaghiolu"},"content":{"rendered":"<h2>15. Mai, Bonifatu 536m \u2013 Bocca di Erbaghiolu 1258m &#8211; Bocca di Bonassa 1153m -Tuvarelli, 19km. 6 Std. oder Galleria &#8211; Tuvarelli (baden).<\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ein Tag f\u00fcr Fr\u00fchaufsteher! Bereits um 7.00 Uhr gab\u2019s Fr\u00fchst\u00fcck und um 7.45 war Abmarsch mit Gep\u00e4ck. Durch die engen holprigen Gassen zogen wir unsere Koffer und Trolleys bis zum Bus. Das Wetter zeigte sich eher von der unfreundlichen Seite: starker Wind, viele Wolken, ein paar vereinzelte Regentropfen. W\u00e4hrend der Fahrt zogen kurze aber heftige Regenschauer \u00fcber das Land und Nebel h\u00fcllte die Berggipfel ein.<br \/>\n<img decoding=\"async\" class=\"ngg-singlepic ngg-left\" src=\"http:\/\/adrianwood.ch\/wp-content\/gallery\/corsica05\/image003_r35.jpg\" alt=\"OLYMPUS DIGITAL CAMERA\" \/><img decoding=\"async\" class=\"ngg-singlepic ngg-left\" src=\"http:\/\/adrianwood.ch\/wp-content\/gallery\/corsica05\/image001_r35.jpg\" alt=\"image001_r35\" \/>Dazwischen immer wieder Sonne, wodurch sich wunderbare Regenbogen bildeten. Kurz nach 9.00 h erreichten wir unser Ziel, den Parkplatz des Maison Foresti\u00e8re im Wald von Bonifatu (540 m). Das Gebiet des Cirque de Bonifatu steht unter Naturschutz und ist deshalb nur zu Fuss zug\u00e4nglich. Der Aufstieg auf dem Fernwanderweg \u201eTra Mare e Monti\u201c zur Bocca di Erbaghiolu (1258 m) zog in langen Serpentinen durch eine urwaldartige Landschaft mit stark bemoosten Felsen, vielen Farnen, pr\u00e4chtigen Steineichen und Larico-Kiefern in die H\u00f6he.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Farbtupfer bildeten ganze Beete von Cyclamen (Alpenveilchen) und anderen Blumen.<br \/>\nNach rund 2,5 Std. erreichten wir die Bocca di Erbaghiolou, wo uns Wind und Nebel zusetzten. Alles Verf\u00fcgbare wurde angezogen, trotzdem froren wir erb\u00e4rmlich nach der kurzen Mittagsrast. Gerne marschierten wir weiter auf dem von Wildschweinen teilweise zerst\u00f6rten Weg zur Bocca di Bonassa (1153 m).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img decoding=\"async\" class=\"ngg-singlepic ngg-left\" src=\"http:\/\/adrianwood.ch\/wp-content\/gallery\/corsica05\/image005_r7.jpg\" alt=\"image005_r7\" \/>Auf diesem Aussichtspunkt blies der Wind nun fast mit Sturmst\u00e4rke. Marie-Louise\u2019s Regenpelerine bl\u00e4hte sich auf und wir dachten schon, sie w\u00fcrde davonsegeln wie eine Montgolfi\u00e8re! Vor uns sahen wir eine Gruppe Biker, die sich ihre Bikes unter den Arm klemmten und von der sturmgepeitschten H\u00f6he in den Wald flohen. Nach etlichen Kehren wurde uns wieder w\u00e4rmer, Jacken, M\u00fctzen, Handschuhe konnten ausgezogen werden. Der Weg bis zur Bocca di Lucca zog sich der Bergflanke entlang, schmal, steinig und oft fast zugewachsen, dazu herunterh\u00e4ngende Lianen.<br \/>\n<img decoding=\"async\" class=\"ngg-singlepic ngg-left\" src=\"http:\/\/adrianwood.ch\/wp-content\/gallery\/corsica05\/image007_r35.jpg\" alt=\"image007_r35\" \/><img decoding=\"async\" class=\"ngg-singlepic ngg-left\" src=\"http:\/\/adrianwood.ch\/wp-content\/gallery\/corsica05\/image009_r35.jpg\" alt=\"image009_r35\" \/>Die Vorstellung, hier radfahren zu m\u00fcssen, liess mich schaudern &#8230; Grandios, endlos und einsam, ohne ein Zeichen von Zivilisation, ist diese Landschaft. Erstaunlicherweise f\u00fchrte unser Weg einige Male \u00fcber gemauerte St\u00fctzen, was doch alte Verbindungswege vermuten l\u00e4sst.<br \/>\nNach letztem Halt (im Sonnenschein) auf der Bocca di Lucca kam der Endspurt nach Tuvarelli (96 m), wo unser Bus und die 3 Kurzwanderer warteten. Adrian liess sich aber ein kurzes Bad im Fluss Fango bei 16\u00b0 Wassertemperatur nicht nehmen!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img decoding=\"async\" class=\"ngg-singlepic ngg-left\" src=\"http:\/\/adrianwood.ch\/wp-content\/gallery\/corsica05\/image011_r35.jpg\" alt=\"image011_r35\" \/><img decoding=\"async\" class=\"ngg-singlepic ngg-left\" src=\"http:\/\/adrianwood.ch\/wp-content\/gallery\/corsica05\/image013_r35.jpg\" alt=\"image013_r35\" \/>Die Fahrt nach Evisa l\u00e4sst sich nur mit dem Audruck \u201eatemberaubend\u201c beschreiben. Sobald wir das Fangotal verlassen und die K\u00fcste erreicht hatten, verlief die enge und kurvenreiche Strasse hoch \u00fcber dem Meer und wir genossen phantastische Tiefblicke. Um den Nervenkitzel noch zu steigern, sprangen immer wieder K\u00e4lber, Ziegen, sp\u00e4ter auch kleine Schweinchen \u00fcber die Strasse. Nicht zu vergessen die tollk\u00fchnen einheimischen Autofahrer, die uns in der Mitte der Strasse aus der Kurve entgegenschossen. Patrick, unser Chauffeur, hatte jedoch gute Nerven und liess sich auch bei Kreuzungsman\u00f6vern nicht aus der Ruhe bringen. Ueber Curzu und Porto erreichten wir schliesslich um 19.15 unser Hotel in Evisa. Alle waren hungrig und freuten sich auf das Nachtessen um 20.00 h. Die zahlreich streunende Fauna auf der Strasse liess Spekulationen aufkommen, dass an dieser Route die Restaurants \u2013 analog zu den Seafood-Lokalen mit ihrem \u201eCatch of the Day\u201c \u2013 ihren G\u00e4sten \u201eL\u2019Ecras\u00e9 du Jour\u201c servieren w\u00fcrden. Aber weit gefehlt, es gab Poulet \u00e0 l\u2019Estragon \u2013 und H\u00fchner sind uns auf der Strasse keine begegnet!<br \/>\nEin langer, anstrengender, aber wundersch\u00f6ner und erlebnisreicher Tag ging so zu Ende.<br \/>\nVerena<\/p>\n<h2>15 Mai, Galeria &#8211; Tuvarelli<\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">Patrick f\u00e4hrt die ganze Truppe zum Ausgangspunkt der \u201cLangwanderer\u201d. Es regnet zum Teil ziemlich heftig &#8230; ein Wechselbad zwischen Regen und Sonne. So viele sch\u00f6ne kleine farbintensive Regen-bogen habe ich noch nie gesehen. Jetzt wo wir der schnellen Truppe los sind, geht es weiter. Patrick f\u00e4hrt uns nach Galleria (wir besichtigen unterwegs die Cinque-Arcate-Br\u00fccke). Er hilft uns sogar den Startpunkt der Wanderung zu finden.<br \/>\nJetzt wo wir den richtigen Weg \u201ceingef\u00e4delt\u201d haben, gibt es kein Zur\u00fcck mehr. Die Wanderung ist, wie \u00fcblich, abwechslungsreich. Es geht nach oben, nach unten und wieder hoch &#8230;das unter st\u00e4ndiger Begleitung eines lokalen F\u00fchrers (eines Hundes). Der Arme eilt uns voraus, wartet, kommnt zur\u00fcck, um nachzupr\u00fcfen, was wohl mit uns passiert ist &#8230;. Ab und zu brauchen wir eine Trinkpause &#8230; und der Hund auch &#8230;<br \/>\nDie Mittagspause im Walde ist sehr spartanisch f\u00fcr das arme Tier; es gibt nicht viel Interessantes zu fressen f\u00fcr \u201cMedor\u201d unseren vierbeinigen Freund.<br \/>\nKaum Gegenverkehr &#8230; stimmt nicht ganz, wir treffen eine Gruppe mit ihren Stahleseln zwar auf dem steinigsten Teil der Wanderung &#8230; Es ist einfach toll&#8230; zum Teil ganz wilde Natur und kurz danach Ausblick auf die Zivilisation.<br \/>\nNach der Mittagpause erreichen wir bald die Strasse, der wir eine Zeitlang folgen m\u00fcssen. Wir \u00fcberqueren den Ponte Vechju. Der Hund begleitet uns weiter. Kurz bevor wir wieder auf einen Naturpfad abbiegen sollen, kommt Patrick mit dem Bus. Wir widerstehen der Versuchung ganz einfach in den Bus zu steigen und uns talhoch zum Treffpunkt fahren zu lassen.<br \/>\n<img decoding=\"async\" class=\"ngg-singlepic ngg-left\" src=\"http:\/\/adrianwood.ch\/wp-content\/gallery\/corsica05\/image015_r35.jpg\" alt=\"image015_r35\" \/>Wir gehen dem Fluss (Fangu) entlang talaufw\u00e4rts, Felsen und Steinbl\u00f6cke hat es mehr als genug. Der Weg zieht sich ganz sch\u00f6n in die L\u00e4nge. Der Hund zeigt deutliche Zeichen von M\u00fcdigkeit und wir auch.<br \/>\nEine Gruppe kommt uns entgegen &#8230; dabei erfahren wir, dass wir etwa eine bis anderthalb Stunden vom Tagesziel entfernt sind.<br \/>\nKurz danach wird unser \u201cBegleiter\u201d entf\u00fchrt. Seine Besitzer holen den Vagabunden zur\u00fcck.<br \/>\nKaum zu fassen das Ziel r\u00fcckt n\u00e4her. Es geht nur noch darum, die Br\u00fccke zu erreichen. Die Trinkpause im Bus &#8230; ein Vergn\u00fcgen !<br \/>\nDank Adrian gab es ja immer oder fast immer sogenannte \u201cKurzwanderungen\u201d. In Sachen Felsen, Steinbl\u00f6cke, Fluss\u00fcberquerungen, H\u00e4ngebr\u00fccke kamen auch wir Kurzwanderer nicht zu \u201ckurz\u201d. Die Gipfelst\u00fcrmer hatten sicher die sch\u00f6neren und grandioseren Aussichten. Wir hatten die Muse die Landschaft und die Gegend zu geniessen.<br \/>\n<img decoding=\"async\" class=\"ngg-singlepic ngg-left\" src=\"http:\/\/adrianwood.ch\/wp-content\/gallery\/corsica05\/image017.jpg\" alt=\"image017\" \/>Die Frage trat fast jeden Abend auf: \u201cGibt es auch eine weniger anstrengende Tour ?\u201d &#8230;. Sp\u00e4testens bis zum n\u00e4chsten Morgen hatten wir die Auswahl zwischen zwei bis drei Varianten und somit die Qual der Wahl. Wir wurden mit Wegbeschreibungen versorgt&#8230; Es konnte einfach nichts schief gehen.<br \/>\nDie Gruppe bestand aus dem harten Kern der Kurzwanderer (darunter ich nat\u00fcrlich) und je nach Tagesform oder Lust und Laune gesellten sich einzelne Langwanderer zu uns.<br \/>\nDank an ALLE &#8230;<br \/>\nAgnes<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>15. Mai, Bonifatu 536m \u2013 Bocca di Erbaghiolu 1258m &#8211; Bocca di Bonassa 1153m -Tuvarelli, 19km. 6 Std. oder Galleria &#8211; Tuvarelli (baden). Ein Tag f\u00fcr Fr\u00fchaufsteher! Bereits um 7.00 Uhr gab\u2019s Fr\u00fchst\u00fcck und um 7.45 war Abmarsch mit Gep\u00e4ck. Durch die engen holprigen Gassen zogen wir unsere Koffer und Trolleys bis zum Bus. 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