{"id":3569,"date":"2014-12-22T11:37:01","date_gmt":"2014-12-22T10:37:01","guid":{"rendered":"http:\/\/adrianwood.ch\/?page_id=3569"},"modified":"2014-12-22T11:37:01","modified_gmt":"2014-12-22T10:37:01","slug":"05-19-golo-tal","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.adrianwood.ch\/?page_id=3569","title":{"rendered":"05-19 Golo Tal"},"content":{"rendered":"<h2>19. Mai, Col de Verghio 1329m \u2013 Refuge Ciottulu di i Mori 1991m (Richtung Paglia Orba) \u2013 Golo Tal (Baden) \u2013 Col de Verghio, 5.5 Std.<\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img decoding=\"async\" class=\"ngg-singlepic ngg-left\" src=\"http:\/\/adrianwood.ch\/wp-content\/gallery\/corsica10\/image001_r35.jpg\" alt=\"image001_r35\" \/>Das Ziel unserer Wanderung ist der oberste Abschnitt des Golo-Tals. Der Golo ist mit seinem 86 Kilometer langen Lauf der l\u00e4ngste Fluss Korsikas. Er m\u00fcndet schlie\u00dflich etwa 20 km s\u00fcdlich von Bastia ins Mittelmeer.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Tagwache ist um 7 Uhr, das Fr\u00fchst\u00fcck wie oft um 8 Uhr. Ein wolkenloser Himmel verheisst perfektes Wanderwetter. Um 9 Uhr fahren wir \u00fcber den nicht weit entfernten Col de Verghio hinunter bis zur Kurve \u201ale Fer \u00e0 Cheval\u2019. Hier beginnt kurz nach halb zehn die Wanderung. Sie geht auf angenehmem Waldweg sanft ansteigend in die H\u00f6he. An der Bergerie de Radule, einer eher verfallenen Einrichtung, haben Einige Zweifel \u00fcber die Fortsetzung des Weges. Aber Adrian f\u00fchrt uns zielsicher zum metallenen Steg \u00fcber den Golo, vor dem wir unsere erste Rast machen.<br \/>\n<img decoding=\"async\" class=\"ngg-singlepic ngg-left\" src=\"http:\/\/adrianwood.ch\/wp-content\/gallery\/corsica10\/image003_r7.jpg\" alt=\"image003_r7\" \/>Hier haben wir die ersten Granitplatten und L\u00f6cher, sie zum baden laden. Aber wir ziehen auf der andern Seite des schmalen Tals auf recht unebenem Weg weiter. Nach insgesamt gut 1\u00bd Stunden vom Start sind wir bei den ber\u00fchmten \u201eBadegumpen\u201c, deren experimentelle Erforschung wir aber auf den R\u00fcckweg verschieben. Oben im Tal erkennen wir die GR20-H\u00fctte Ciuttulu di i Mori unter dem grossen Gipfel Paglia Orba, der aber nicht unser Ziel sein wird.<br \/>\n<img decoding=\"async\" class=\"ngg-singlepic ngg-left\" src=\"http:\/\/adrianwood.ch\/wp-content\/gallery\/corsica10\/image005_r35.jpg\" alt=\"image005_r35\" \/><img decoding=\"async\" class=\"ngg-singlepic ngg-left\" src=\"http:\/\/adrianwood.ch\/wp-content\/gallery\/corsica10\/image007_r35.jpg\" alt=\"image007_r35\" \/>Weiter ziehen wir auf der \u00f6stlichen Talseite auf einem ordentlichen Fussweg bis zum breiten Pass Bocca di Foggiale, wo wir eine lange Mittagspause abhalten, die wir bei warmen und praktisch windstillen Wetter besonders geniessen k\u00f6nnen. Von hier reicht der Blick hinunter bis zum Stausee von Calacuccia und hinauf zum Monte Cinto.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img decoding=\"async\" class=\"ngg-singlepic ngg-left\" src=\"http:\/\/adrianwood.ch\/wp-content\/gallery\/corsica10\/image009_r35.jpg\" alt=\"OLYMPUS DIGITAL CAMERA\" \/><img decoding=\"async\" class=\"ngg-singlepic ngg-left\" src=\"http:\/\/adrianwood.ch\/wp-content\/gallery\/corsica10\/image011_r35.jpg\" alt=\"OLYMPUS DIGITAL CAMERA\" \/>Auch die sch\u00f6nste Mittagspause wird einmal langweilig und so l\u00f6sen sich bald einmal einzelne Wanderer von der Gruppe ab und gehen selbst\u00e4ndig in Richtung der erw\u00e4hnten H\u00fctte. Diese ist \u00fcberraschenderweise bewirtet. Ganz in ihrer N\u00e4he befindet sich die Quelle des Golo, die wir aber rechts liegen lassen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img decoding=\"async\" class=\"ngg-singlepic ngg-left\" src=\"http:\/\/adrianwood.ch\/wp-content\/gallery\/corsica10\/image013_r35.jpg\" alt=\"image013_r35\" \/><img decoding=\"async\" class=\"ngg-singlepic ngg-left\" src=\"http:\/\/adrianwood.ch\/wp-content\/gallery\/corsica10\/image015_r35.jpg\" alt=\"image015_r35\" \/>Wir nutzen die Dienste der H\u00fctte nicht und gehen, nachdem sich die Gruppe wieder vereinigt hat, hinunter zum ersten und einzigen Gipfel des Tages. Er ist so unbedeutend, dass er nicht einmal auf der 25\u2019000er Karte einen Namen hat. Aber immerhin kann man von dort aus Richtung Westen (Porto) das Meer erkennen. Hinter uns folgen sieben Reiter auf ihren Pferden, die vermutlich die H\u00fctte mit Proviant versorgt haben. Das Warten auf einen guten Schnappschuss hat sich aber nicht gelohnt, denn die Reiter verlassen, noch bevor sie uns Fotografen erreicht haben, den Pfad und stechen den Grashang senkrecht ins Golotal hinunter. F\u00fcr einige Pferde ist das zuviel, so dass die Reiter absteigen und die Pferde f\u00fchren. Dann kommen wir schliesslich zu den von Adrian sehnlichst erwarteten Badegumpen. W\u00e4hrend er, Bert und Vreni das Bad sichtlich geniessen, bekommt es Brigittes Fotoapparat aber nicht so gut. Aber dank einem Schnelleinsatz von guten Ratschl\u00e4gen und Taten hat sie nicht nur die alten Bilder retten, sondern mit reduzierten Funktionen der Kamera sogar weiterhin digitale Bilder schiessen k\u00f6nnen! Kurz nach f\u00fcnf Uhr Abends sind wir wieder beim Bus.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img decoding=\"async\" class=\"ngg-singlepic ngg-left\" src=\"http:\/\/adrianwood.ch\/wp-content\/gallery\/corsica10\/image017_r35.jpg\" alt=\"image017_r35\" \/><img decoding=\"async\" class=\"ngg-singlepic ngg-left\" src=\"http:\/\/adrianwood.ch\/wp-content\/gallery\/corsica10\/image019_r35.jpg\" alt=\"image019_r35\" \/>Der Chronist hat sich notiert, dass es zum Nachtessen (ab 19.30 Uhr) an diesem herrlichen Wandertag ein St\u00fcck Quiche, einen Schweinebraten, dann K\u00e4se und Tiramis\u00fa gegeben hat, selbstverst\u00e4ndlich begeleitet von einem Tropfen (oder mehr) guten korsischen Weins und jede Menge Leitungswasser, um die reichlich herausgeschwitzte Fl\u00fcssigkeit zu ersetzen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Hanspeter<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>19. 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