{"id":3609,"date":"2014-12-23T18:40:31","date_gmt":"2014-12-23T17:40:31","guid":{"rendered":"http:\/\/adrianwood.ch\/?page_id=3609"},"modified":"2014-12-23T18:40:31","modified_gmt":"2014-12-23T17:40:31","slug":"05-25-capu-pertusato","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.adrianwood.ch\/?page_id=3609","title":{"rendered":"05-25 Capu Pertusato"},"content":{"rendered":"<h2>25. Mai, Bonifacio &#8211; Capu Pertusato 150m \u2013 Bonifacio, 3 Std. und \/ oder baden.<\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">Heute habe ich die Aufgabe oder die Ehre einen Tagesbericht zu schreiben. Das Wanderprogramm lautet Bonifacio \u2013 Capu Pertusato 150m \u00fcber dem Meer -Bonifacio und baden.<br \/>\nDie Stadt Bonifacio an der S\u00fcdk\u00fcste Korsika bildet den Ausgangspunkt zu dieser einfachen K\u00fcstenwanderung die einen v\u00f6llig anderen Charakter zeigt als die Touren im Landesinneren. Direkt aus der Altstadt, die 90m hoch \u00fcber dem Meer thront, f\u00fchrt ein Treppenweg durch die Befestigungsanlage nach Osten. So steht es im Wanderbuch.<br \/>\nTreffpunkt: 9 Uhr vor dem Hotel. Mit etwas Versp\u00e4tung kam Adrian denn, \u201eyou have to confirm your flight\u201c vielleicht war es auch der Bus! Oder was es sonst noch zu erledigen gab. Jedenfalls sind wir direkt vom Hotel aus, durch die sch\u00f6ne Altstadt von Bonifacio gelaufen, mit einem kurzen Stop, denn Adrian musste noch eine St\u00e4rkung einkaufen, ich habe nicht mitbekommen was es war, denn zu diesem Zeitpunkt wusste ich noch nicht, dass ich den Bericht schreiben sollte.<br \/>\nAls wir durch das Osttor gingen konnte man noch die Reste einer ehemaligen Zugbr\u00fccke sehen. Nach dem Tor, in 12 km Entfernung sah man die K\u00fcste von Sardinien. Wir folgten dem Weg, der nach einer schmalen Senke, sogleich wieder anstieg.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"ngg-singlepic ngg-left\" src=\"http:\/\/adrianwood.ch\/wp-content\/gallery\/corsica18\/image001_r35.jpg\" alt=\"image001_r35\" \/><img decoding=\"async\" class=\"ngg-singlepic ngg-left\" src=\"http:\/\/adrianwood.ch\/wp-content\/gallery\/corsica18\/image003_r35.jpg\" alt=\"image003_r35\" \/>Von nun an hatten die Fotografen viel zu tun, denn die 90 m \u00fcber dem Meer, auf Kreidefelsen thronende Stadt Bonifacio, zeigte sich in bestem Lichte. Faszinierend sind die gewaltigen Mauern der Festungsanlage. Be\u00e4ngstigend nahe an den Klippen stehen die H\u00e4user der Altstadt. Kaum ein Reisender kann sich dem Charme der s\u00fcdlichsten Stadt Frankreichs entziehen, die mehr als ein Tagesausflug wert ist. Bonifacio war bereits zu den Zeiten Odysseus bekannt. Homer schrieb Lobeshymnen \u00fcber den Naturhafen, der durch die schroffen Kalkfelsen, in einer gesch\u00fctzten Bucht liegt. Fr\u00fcher war die Stadt und der Hafen gef\u00fcrchtet und nicht einnehmbar. Wir konnten im Hafen viele stolze, polierte Yachten bestaunen. Der Dreimaster \u201eSouthampton\u201c stach mit seiner Gr\u00f6sse und seinem Prunk besonders ins Auge.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"ngg-singlepic ngg-left\" src=\"http:\/\/adrianwood.ch\/wp-content\/gallery\/corsica18\/image005_r7.jpg\" alt=\"image005_r7\" \/>Die Wanderung ist im Fr\u00fchling besonders sch\u00f6n, denn \u00fcberall bl\u00fcht die Macchia. Die Zistrosen begleiteten uns auch hier. Hoch \u00fcber dem Meer wanderten wir an einer Kapelle vorbei. Was uns aber mehr beeindruckte waren die Blicke in die Tiefe. Das Meer konnte man in allen Blaut\u00f6nen bestaunen. Es lag aber noch ca. 80 bis 100m tiefer. Unser Ziel war es eine sch\u00f6ne Badebucht zu finden! Der Weg f\u00fchrte uns noch an einer verfallenen Milit\u00e4ranlage vorbei. Als der Helikopter \u00fcber unseren K\u00f6pfen zur Landung ansetzte, befanden wir uns in der N\u00e4he einer Kontrollstation mit Radaranlage.<br \/>\n<img decoding=\"async\" class=\"ngg-singlepic ngg-left\" src=\"http:\/\/adrianwood.ch\/wp-content\/gallery\/corsica18\/image007_r35.jpg\" alt=\"image007_r35\" \/>Sobald die frische Meeresbiese aufh\u00f6rte, war es recht warm und der Gedanke an eine Abk\u00fchlung wurde immer verlockender. Nach knapp 2 Stunden gem\u00fctlicher Wanderung, mit vielen Fotostops, hatte das Wasser f\u00fcr einige von uns, eine Grosse Anziehungskraft, sodass der letzte Leuchtturm links liegen gelassen wurde. Nur 6 Unerm\u00fcdliche, die es nicht lassen konnten, sind noch zum Leuchtturm Pertusato gelaufen. Von dort hatte man einen wunderbaren Einblick in die sch\u00f6ne Badebucht, wo die Abk\u00fchlungshungrigen gerade einliefen. Die einen den Schatten suchend, die anderen die Sonne. Hier kam jeder auf seine Rechnung. Auch die Leuchtturmst\u00fcrmer hatten nun das Bed\u00fcrfnis auf eine Erfrischung und nahmen teilweise den sehr steilen, direkten Weg nach unten.<br \/>\nDas Wasser war wunderbar, sehr klar, und gut temperiert. Viele hielten es lange im Wasser aus. Ein herrlicher Sandstrand erleichterte den Einstieg und Ausstieg. Jetzt hatten wir Zeit in H\u00fclle und F\u00fclle und konnten uns st\u00e4rken, schlafen, sonnen, lesen oder spazieren gehen, jeder nach seinen Bed\u00fcrfnissen. Eine kleine Attraktion waren die dunkelroten Annemonen, die auch die Fotografen anlockten. Jemand versuchte vergeblich seine Naturbadehose zu br\u00e4unen. Auch von der Ferne waren die helleren Stellen noch zu erkennen! Der R\u00fcckweg war individuell.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"ngg-singlepic ngg-left\" src=\"http:\/\/adrianwood.ch\/wp-content\/gallery\/corsica18\/image009_r35.jpg\" alt=\"image009_r35\" \/><img decoding=\"async\" class=\"ngg-singlepic ngg-left\" src=\"http:\/\/adrianwood.ch\/wp-content\/gallery\/corsica18\/image011_r35.jpg\" alt=\"OLYMPUS DIGITAL CAMERA\" \/>Der n\u00e4chste Termin war das Abendessen um 19.30 Uhr in der Altstadt von Bonifacio. Adrian hat zum Abschlussessen eingeladen und alle waren p\u00fcnktlich wie immer. Wir trafen uns in einem ruhigen, kleinen G\u00e4sslein, das tats\u00e4chlich zu schmal f\u00fcr die Autos war, die sich sonst \u00fcberall durchdr\u00e4ngten. Es gab ein gutes Essen mit vielen Varianten, fast jeder konnte etwas passendes finden, nur die Getr\u00e4nke, die nicht ganz billig waren, mussten bezahlt werden. Mit einer lautstarken Abschiedsrede meldete sich Adrian zu Word und Vreni Gubler schloss sich mit ihren Dankesworten an und \u00fcbergab unseren Obolus.<br \/>\nEs waren wundersch\u00f6ne Ferien. Ich m\u00f6chte mich hiermit als Neuling ganz herzlich bei der Gruppe bedanken, die mich aufgenommen hat, was ja nicht selbstverst\u00e4ndlich ist, bei dem harten Kern! Grossen Dank nat\u00fcrlich auch an Adrian der alles bestens organisiert hat. Transportmittel, Hotel, Essen, wundersch\u00f6ne, Grosse Wanderungen und Gipfelbesteigungen. Ich habe immer wieder gestaunt wie autonom die Gruppe ist, Adrian sagte dann immer: \u201eMan muss sie anbinden\u201c. Er gibt die Freiheit und ist froh, wenn alle heil zur\u00fcckkommen.<br \/>\nVielen Dank, Brigitte<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>25. Mai, Bonifacio &#8211; Capu Pertusato 150m \u2013 Bonifacio, 3 Std. und \/ oder baden. Heute habe ich die Aufgabe oder die Ehre einen Tagesbericht zu schreiben. 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