{"id":377,"date":"2011-01-15T17:38:50","date_gmt":"2011-01-15T16:38:50","guid":{"rendered":"http:\/\/adrianwood.ch\/"},"modified":"2011-01-15T17:38:50","modified_gmt":"2011-01-15T16:38:50","slug":"05-26-ben-hope","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.adrianwood.ch\/?page_id=377","title":{"rendered":"05-26 Ben Hope"},"content":{"rendered":"<h2>Dienstag, 26.Mai, Ben Hope<\/h2>\n<table border=\"1\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\">\n<tbody>\n<tr>\n<td colspan=\"2\" width=\"657\" valign=\"top\">Nach einem eher gem\u00fctlichen Transfer von Kinlochbervie nach Tongue am Vortag war wieder eine anspruchsvolle Wanderung vorgesehen. Auf dem Programm sind der Ben Hope (3041ft\/927m) und alternativ der Ben Loyal (2506ft\/764m) als Ausflugsziele angegeben. Bereits beim Blick aus dem Fenster unseres Hotels \u201eBen Loyal\u201c konnten wir das atemberaubende Panorama mit den beiden Bergen im Hintergrund bewundern.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"2\" width=\"657\" valign=\"top\">\u00a0<img decoding=\"async\" class=\"ngg-singlepic ngg-none\" src=\"http:\/\/adrianwood.ch\/wp-content\/gallery\/scotland26\/image002.jpg\" alt=\"image002\" \/><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"2\" width=\"657\" valign=\"top\">Die Entscheidung fiel auf den Ben Hope, der mit \u00fcber 3000ft H\u00f6he der n\u00f6rdlichste Munro ist. Auf der Liste von Sir Hugh Munro (1856 &#8211; 1919), sind 283+1 Berge in Schottland verzeichnet, die alle eine H\u00f6he von \u00fcber 3000ft (914,4m) aufweisen, wobei der Ben Hope den Rang 257 einnimmt. Der Name \u201eHope\u201c ist von altnordischer Herkunft und bedeutet \u201eBay\u201c (Ben Hope =&gt; Mountain of the Bay).Nach dem, wie \u00fcblich, reichhaltigen englischen Fr\u00fchst\u00fcck startete unser Reisebus kurz nach 9 Uhr, um unsere Reisegruppe nach Alltnacaillich, dem Ausgangspunkt unserer Wanderung, zu bringen.\u00a0 Kurz vor dem unteren Ende von Loch Hope bog der Bus in eine schmale einspurige Nebenstra\u00dfe ab, die uns entlang dem langgesteckten See nach S\u00fcden f\u00fchrte. An der Abzweigung fiel vor allem der in voller Bl\u00fcte stehende Rhododendron auf. Die Abh\u00e4nge entlang der Stra\u00dfe sind zum Teil mit Birkenwald bewachsen, der durchsetzt ist von einzelnen Ebereschen, die zu dieser Jahreszeit mit wei\u00dfen Bl\u00fctendolden \u00fcbers\u00e4t waren. Vereinzelte Stechginsterb\u00fcsche sorgten f\u00fcr gelbe Farbtupfer in der Landschaft.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"328\" valign=\"top\">\u00a0<img decoding=\"async\" class=\"ngg-singlepic ngg-none\" src=\"http:\/\/adrianwood.ch\/wp-content\/gallery\/scotland26\/image004.jpg\" alt=\"image004\" \/><\/td>\n<td width=\"328\" valign=\"top\">\u00a0<img decoding=\"async\" class=\"ngg-singlepic ngg-none\" src=\"http:\/\/adrianwood.ch\/wp-content\/gallery\/scotland26\/image006.jpg\" alt=\"image006\" \/><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"2\" width=\"657\" valign=\"top\">Oberhalb von Lochside gab es dann den ersten Halt f\u00fcr Fotoaufnahmen. Die beeindruckende Landschaft rund um Loch Hope mit den Bergen im Hintergrund war ein dankbares Motiv. Auch die Schafe mit ihren L\u00e4mmern auf den eingez\u00e4unten Weidenfl\u00e4chen sowie die beiden Schottischen Hochlandrinder (eine Kuh mit ihrem Kalb) am Rande der Stra\u00dfe wurden gerne fotografiert.\u00a0Anschlie\u00dfend ging die Fahrt weiter bis zum oberen Ende des Sees und dann dem Strathmore River entlang. Hier konnte man immer wieder abgegrenzte bewaldete Fl\u00e4chen sehen, die vor allem mit Nadelb\u00e4umen, darunter Kiefern, Fichten und L\u00e4rchen, aufgeforstet worden sind.<\/p>\n<p>Das n\u00e4chste Ziel war Dun Dornaigil Broch, ein turmartiges Bauwerk aus der Eisenzeit, das vermutlich als Zufluchtsort gegen R\u00e4uber und Pl\u00fcnderer gedient hat. Die Beschreibung auf der Informationstafel ist \u00fcberwiegend in der Konjunktivform gehalten, da es kaum gesicherte Erkenntnisse gibt und die Angaben zum Teil spekulativ sind:<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"328\" valign=\"top\">\u00a0<img decoding=\"async\" class=\"ngg-singlepic ngg-none\" src=\"http:\/\/adrianwood.ch\/wp-content\/gallery\/scotland26\/image008.jpg\" alt=\"image008\" \/><\/td>\n<td width=\"328\" valign=\"top\"><strong><em>Dun Dornaigil &#8211; Iron Age Broch<\/em><\/strong><em>When built about 2000 years ago, Dun Dornaigil (or Dornadilla, as it is also called) would have stood about twice as tall. Its high drystone walls formed a complete circle, pierced only by a single narrow entrance. The walls were hollow, and within their thickness a stone stair gave access to several narrow galleries, probably used for storage. The inner courtyard would have held a thatched wooden dwelling which housed the small farming community who had built the broch as a shelter against marauding raiders. Just who these raiders were is not known: perhaps feuding neighbours from along the glen, or pirates seeking slaves to sell elsewhere. <\/em>(Historic Scotland)<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"2\" width=\"657\" valign=\"top\">Hier begegneten uns auch wieder die Fahrer auf den Motorr\u00e4dern mit deutschen Kennzeichen, die uns schon einmal \u00fcberholt hatten und die wohl ebenfalls einen Abstecher zu diesen bis zu 6,7 Meter hohen historischen \u00dcberresten machen wollten.Die Wanderung begann dann kurz nach 10 Uhr in der N\u00e4he von Alltnacaillich, einem Geh\u00f6ft oberhalb des Strathmore River. Adrian hatte f\u00fcr den Aufstieg eine Route ca. 2 km s\u00fcdlich der Normalroute gew\u00e4hlt, da es hier einen befestigten Pfad gibt und wir nicht, wie so oft, durch Morast stapfen mussten. Der Sonnentau, eine fleischfressende Pflanze, die auf sauren und n\u00e4hrstoffarmen B\u00f6den gedeiht, erinnerte uns daran, dass wir in einer Landschaft unterwegs waren, die in gro\u00dfen Teilen von Heidemoor gepr\u00e4gt ist.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"328\" valign=\"top\">\u00a0<img decoding=\"async\" class=\"ngg-singlepic ngg-none\" src=\"http:\/\/adrianwood.ch\/wp-content\/gallery\/scotland26\/image010.jpg\" alt=\"image010\" \/><\/td>\n<td width=\"328\" valign=\"top\">\u00a0<img decoding=\"async\" class=\"ngg-singlepic ngg-none\" src=\"http:\/\/adrianwood.ch\/wp-content\/gallery\/scotland26\/image012.jpg\" alt=\"image012\" \/><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"2\" width=\"657\" valign=\"top\">Schon von weitem konnte man einen Wasserfall sehen, der von Leitir Mhuiseil, einer Felsterrasse oberhalb von Strath More, herabst\u00fcrzte. Nach einem etwa halbst\u00fcndigen Aufstieg \u00fcberquerten wir oberhalb des Wasserfalls einen Bach. Hier endete auch der Pfad. Nach einer kurzen Trinkpause setzten wir die Wanderung fort querfeldein \u00fcber die mit Heidemoor bedeckte Senke von Clais Mhor bis zu einem Felsabbruch unterhalb von Creag Riabhach (580m), wo wir eine weitere Trinkpause einlegten. Aus westlicher Richtung n\u00e4herten sich dunkle Wolken und wir nutzten die Zeit um unsere wasserdichten Jacken und Umh\u00e4nge anzuziehen. Der Aufstieg ging nun weiter \u00fcber den Bergr\u00fccken von Creag Riabhach bis wir zu einem gro\u00dfen Felsblock\u00a0 gelangten. Es war gerade 12 Uhr und der Ort schien f\u00fcr die Mittagspause gut geeignet zu sein.\u00a0 Ein Teil der Gruppe suchte sich einen Platz in einem vor dem Felsblock gelegenen Graben.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"328\" valign=\"top\">\u00a0<img decoding=\"async\" class=\"ngg-singlepic ngg-none\" src=\"http:\/\/adrianwood.ch\/wp-content\/gallery\/scotland26\/image014.jpg\" alt=\"image014\" \/><\/td>\n<td width=\"328\" valign=\"top\">\u00a0<img decoding=\"async\" class=\"ngg-singlepic ngg-none\" src=\"http:\/\/adrianwood.ch\/wp-content\/gallery\/scotland26\/image016.jpg\" alt=\"image016\" \/><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"2\" width=\"657\" valign=\"top\">Leider bot diese Vertiefung nur wenig Schutz vor dem eisigen Wind. \u00dcber felsiges, nur stellenweise mit Gras bewachsenes Gel\u00e4nde setzten wir dann unseren Aufstieg fort. Erst sp\u00e4ter erfuhr ich, dass Ji\u0159\u00ed und Hans bereits nach der Mittagspause ins Tal abgestiegen waren. In einem gro\u00dfen, weit nach Osten ausholenden Bogen stiegen die restlichen Munro-Bagger unseres Sportclubs zum zerkl\u00fcfteten S\u00fcdostkamm des Ben Hope auf und erreichten auf einer Route entlang der Kammlinie gegen 13.30 Uhr den Gipfel.\u00a0<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"328\" valign=\"top\">\u00a0<img decoding=\"async\" class=\"ngg-singlepic ngg-none\" src=\"http:\/\/adrianwood.ch\/wp-content\/gallery\/scotland26\/image018.jpg\" alt=\"image018\" \/><\/td>\n<td width=\"328\" valign=\"top\">\u00a0<img decoding=\"async\" class=\"ngg-singlepic ngg-none\" src=\"http:\/\/adrianwood.ch\/wp-content\/gallery\/scotland26\/image020.jpg\" alt=\"image020\" \/><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"2\" width=\"657\" valign=\"top\">Auf dem Gipfel befindet sich ein Betonpfeiler als Markierung eines Trigonometrischen Punktes und eine aus Felsbrocken errichtete Schutzmauer. Dies war der richtige Platz, um sich nach einem anstrengenden Aufstieg niederzulassen und auszuruhen. Auch das Wetter hatte sich unterdessen etwas verbessert.Vom Gipfelplateau aus hatten wir eine herrliche Aussicht auf die Meeresbucht von \u201eKyle of Tongue\u201c im Nordosten und auf den \u201eBen Loyal\u201c im Osten. Im Norden konnte man \u201eLoch Hope\u201c und dahinter den Meeresarm von \u201eLoch Eriboll\u201c gut erkennen. In s\u00fcdlicher Richtung waren der \u201eBen Kilbreck\u201c sowie weitere Berge von Sutherland zu sehen.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"328\" valign=\"top\">\u00a0<img decoding=\"async\" class=\"ngg-singlepic ngg-none\" src=\"http:\/\/adrianwood.ch\/wp-content\/gallery\/scotland26\/image022.jpg\" alt=\"image022\" \/><\/td>\n<td width=\"328\" valign=\"top\">\u00a0<img decoding=\"async\" class=\"ngg-singlepic ngg-none\" src=\"http:\/\/adrianwood.ch\/wp-content\/gallery\/scotland26\/image024.jpg\" alt=\"image024\" \/><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"2\" width=\"657\" valign=\"top\">Von Westen her n\u00e4herte sich jedoch bereits die n\u00e4chste Regenfront, was uns veranlasste,\u00a0 unverz\u00fcglich mit dem Abstieg auf der Normalroute zu beginnen. Ein ausgetretener, teils erodierter Pfad f\u00fchrte uns \u00fcber den steinigen, zum Teil grasigen S\u00fcdhang ins Tal hinunter. Auf halber H\u00f6he kamen wir zu einem Bach, der \u00fcber den nun wieder moorbedeckten Berghang zu Tal floss. Ab hier war der Boden derart morastig, dass wir uns einen eigenen Weg auf der einen oder anderen Seite des Pfades suchen mussten. Im unteren Teil bildete der Bach Kaskaden, die von bl\u00fchendem Stechginster und anderen Str\u00e4uchern ums\u00e4umt waren. Dies war nochmals eine gute Gelegenheit einige sch\u00f6ne Ansichten dieser wildromantischen Landschaft mit der Kamera festzuhalten.Zum Schluss wurden wir doch noch einmal von einem Regenschauer \u00fcberrascht und wir suchten Schutz in einem Schuppen in der N\u00e4he des Parkplatzes. Gegen 16 Uhr brachte uns unser Reisebus wieder zur\u00fcck zu unserem Hotel nach Tongue.<\/p>\n<p>Es war der letzte Abend vor unserer \u00dcberfahrt nach Orkney und wir wussten, dass wir uns am n\u00e4chsten Tag von Kenny, unserem Busfahrer, verabschieden mussten. Aus diesem Anlass war Kenny eingeladen, gemeinsam mit uns am Abendessen teilzunehmen. Hans hat noch eine Lobrede in Gedichtform vorgetragen und eine Karte mit Gl\u00fcckw\u00fcnschen sowie einen Geldbetrag, den er zuvor eingesammelt hatte, als Zustupf \u00fcberreicht.<\/p>\n<p>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Wolfgang<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"ngg-singlepic ngg-none\" src=\"http:\/\/adrianwood.ch\/wp-content\/gallery\/scotland26\/image002_0.jpg\" alt=\"image002_0\" \/><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"ngg-singlepic ngg-none\" src=\"http:\/\/adrianwood.ch\/wp-content\/gallery\/scotland26\/image001.gif\" alt=\"image001\" \/><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dienstag, 26.Mai, Ben Hope Nach einem eher gem\u00fctlichen Transfer von Kinlochbervie nach Tongue am Vortag war wieder eine anspruchsvolle Wanderung vorgesehen. 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