{"id":3945,"date":"2015-04-02T16:48:41","date_gmt":"2015-04-02T15:48:41","guid":{"rendered":"http:\/\/adrianwood.ch\/?page_id=3945"},"modified":"2015-04-02T16:48:41","modified_gmt":"2015-04-02T15:48:41","slug":"05-03-monte-commune","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.adrianwood.ch\/?page_id=3945","title":{"rendered":"05-03 Monte Commune"},"content":{"rendered":"<h2>3. Mai, Positano \u2013 Monte Commune \u2013 Monte Vico Albano \u2013 Colle di San Pietri<\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">Heute morgen hiess es zeitig nach dem Fr\u00fchst\u00fcck wieder Koffer schleppen, denn der Umzug zu unserem zweiten Hotel nach Sant&#8217; Agata stand bevor. Zum \u00f6ffentlichen Busparkplatz am Hafen war es jedoch nicht weit, und diesmal ging es ja abw\u00e4rts. Nach dem Einladen der Koffer unten am Hafen verliessen uns bereits einige Abtr\u00fcnnige, welche den Tag zu einer Schiffreise nach Capri, mit R\u00fcckfahrt nach Sorrento, n\u00fctzen wollten. Der grosse Rest von uns setzte sich jedoch in den f\u00fcr uns reservierten Sonderbus.<br \/>\nWenn am Ende des Vortages mit dem Schiff die Reise von Positano zur\u00fcck nach Amalfi nur gut eine halbe Stunde dauerte, so brauchte unser Bus f\u00fcr die gleiche Strecke nach Positano, diesmal auf dem Landweg, auf der schmalen und kurvenreichen K\u00fcstenstrasse nun eine volle Stunde. Unz\u00e4hlige, meist ausl\u00e4ndische, Cars mussten auf enger Strasse gekreuzt werden, zus\u00e4tzlich parkierte Autos erleicherten das Kreuzen auch nicht gerade, und die oftmalige Zirkelei kostete nicht nur Zeit, sondern bestimmt auch Nerven f\u00fcr die oft weniger ortskundigen ausl\u00e4ndischen Carchauffeure. Aussenspiegel mussten eingeklappt werden, und einmal glaubten wir schon, unser Bus h\u00e4tte einen rechten Kratzer bekommen, als ein uns kreuzender Car neben uns nochmals zur\u00fcck setzen musste und der Chauffeur etwas wenig aufpasste. Unser Busfahrer stieg etwas besorgt aus und diskutierte, aber es war, meine ich, zum Gl\u00fcck kein Schaden, ich sah wenigstens keinen als ich am Zielort ausstieg und aus Neugier kurz nachsah. Im \u00fcbrigen nahm es unser Chauffeur jedoch gelassen, f\u00fcr ihn bedeutete diese Zirkelei wohl t\u00e4gliches Brot, und er wurde, am Zielort angekommen, berechtigterweise mit Applaus bedacht.<br \/>\n<img decoding=\"async\" class=\"ngg-singlepic ngg-right\" src=\"http:\/\/adrianwood.ch\/wp-content\/gallery\/amalfi08\/santa-maria-del-castello_r35.jpg\" alt=\"OLYMPUS DIGITAL CAMERA\" \/>Die &#8220;Langwanderer&#8221;, unser achtzehn plus Adrian, verliessen den Bus am gegen\u00fcberliegenden Ende von Positano an einer Abzweigung von der K\u00fcstenstrasse. Einige wenige von uns blieben jedoch bequem im Bus sitzen und liessen sich weiter direkt zu unserem Zielhotel chauffieren, wo dann auch unsere Koffer abgeladen wurden.<br \/>\nAls Vorteil f\u00fcr uns Langwanderer erwies sich, dass die K\u00fcstenstrasse bei Positano recht hoch am oberen Ende des steil in den Hang gebauten Dorfes verl\u00e4uft, so dass uns beim nun folgenden Aufstieg nach Santa Maria del Castello die vielen Treppen vom Hafen bis zur K\u00fcstenstrasse, immerhin etwa 150 H\u00f6henmeter, erspart blieben. Es gab auf dem alten Saumpfad, den wir nun nach Santa Maria del Castello (etwas \u00fcber 600 m \u00fc.M gelegen) einschlugen, zwar praktisch keine Treppen mehr, jedoch viele Kehren, viele von uns kannten den langen Zickzackweg bereits aus dem Abstieg vom Vortag her (&#8220;in endlosen Kehren&#8221; las jemand aus dem Reisef\u00fchrer damals vor). Als erprobte Bergwanderer brauchten wir f\u00fcr den Aufstieg durch den Steilhang zur Gel\u00e4ndekante von Santa Maria del Castello jedoch im gleichm\u00e4ssigen Schritt nur etwas \u00fcber eine gute Stunde, es war noch nicht allzu heiss, und um ein Viertel nach elf Uhr erreichten wir dankbar die Dorfschenke des auf einem flachen Plateau gelegenen kleinen Weilers. Die Aussicht auf eine Erfrischung war den Umweg zum Restaurant, den wir von der Gel\u00e4ndekante aus zum Weiler machen mussten, allen wert gewesen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img decoding=\"async\" class=\"ngg-singlepic ngg-left\" src=\"http:\/\/adrianwood.ch\/wp-content\/gallery\/amalfi08\/image001_r35.jpg\" alt=\"image001_r35\" \/><img decoding=\"async\" class=\"ngg-singlepic ngg-right\" src=\"http:\/\/adrianwood.ch\/wp-content\/gallery\/amalfi08\/image003_r35.jpg\" alt=\"image003_r35\" \/>Nach dem Bier, Kaffee, Glac\u00e9 und was sonst noch so alles konsumiert wurde, wanderten wir alle erfrischt den wenig langen Weg zur Gel\u00e4ndekante zur\u00fcck und bogen nun nach rechts Richtung Monte Commune (874m \u00fc.M) ab. Es lagen noch etwas \u00fcber 200 H\u00f6henmeter nicht sehr steiler Aufstieg vor uns, welcher gut zu bew\u00e4ltigen war. \u00dcber eine Blumenwiese erreichten wir den Kulminationspunkt, gegen das Innere der Halbinsel nur flach, zur K\u00fcste jedoch steil abfallend. Hier machten wir inmitten von Blumen Mittagsrast. Wenn man mit gen\u00fcgend Schwindelfreiheit etwas vorging sah man \u00fcber die steilen H\u00e4nge hinunter auf die Bucht von Positano. Nach Westen hin sah man \u00fcber relativ sanft abfallende H\u00fcgelz\u00fcge und den westlichen Zipfel der Amalfi K\u00fcste bis nach der Insel Capri.<br \/>\n<img decoding=\"async\" class=\"ngg-singlepic ngg-left\" src=\"http:\/\/adrianwood.ch\/wp-content\/gallery\/amalfi08\/image005_r35.jpg\" alt=\"image005_r35\" \/>Wesentlich n\u00e4her war auch unser heutiges Wanderziel, der Colli di San Pietro, auszumachen. Sant&#8217; Agata, unser eigentliches Ziel, versteckte sich hinter einem vorgelagerten H\u00fcgelzug.<br \/>\nBei dem sch\u00f6nen Wetter und der angenehmen Temperatur verl\u00e4ngerte Adrian unsere auf 40 Minuten angesagte Mittagspause kurzerhand um weitere 15 Minuten. Als auch diese Zeit um war schienen Adrian und Raffaello eingeschlafen, wir aber scharrten alle vernehmlich mit den F\u00fcssen, und so machten sie sich auch, notgedrungen und eher unwillig wie es schien, auch wieder marschbereit.<br \/>\n\u00dcber eine langezogene Wiese ging es hinunter in Richtung eines Sattels (581 m \u00fc.M.) und an einer sich dort am Grillfeuer vergn\u00fcgenden italienischen Grossfamilie vorbei danach mit sanfter Gegensteigung durch W\u00e4lder und Blumenwiesen zu einem weiteren Gipfel, dem Monte Vico Alvano (642 m \u00fc.M.). Der Ausblick \u00fcber die nun sichtbare Bucht von Neapel bis hin zum Vesuv zur Rechten und Ischia zur Linken am Horizont war herrlich. Unter uns sahen wir die grosse H\u00e4useransammlung von Sorrento.<br \/>\nEin kurzes Wegst\u00fcck wieder zur\u00fcck gehend f\u00fchrte uns ein recht langer aber angenehm abfallender Zickzackweg mit herrlicher Aussicht durch einen strauchbewachsenen Abhang hinunter zum Nobelhotel Antico Parco del Principe, auf der Wasserscheide zwischen Sorrento- und Amalfi K\u00fcste gelegen. Der sch\u00f6ne Park sah zwar etwas vernachl\u00e4ssigt aus, aber es wurde an der Instandstellung gearbeitet. Das alte Hotel mit einem sch\u00f6nen Gartenrestaurant war jedoch offensichtlich noch nicht er\u00f6ffnet. Es gab zwar herumhantierendes j\u00fcngeres Personal und das Gartenrestaurant schien f\u00fcr G\u00e4ste bereit, aber das Personal h\u00e4tte uns nur Wasser anzubieten gehabt, wie sie uns erkl\u00e4rten.<br \/>\n<img decoding=\"async\" class=\"ngg-singlepic ngg-right\" src=\"http:\/\/adrianwood.ch\/wp-content\/gallery\/amalfi08\/image009_r35.jpg\" alt=\"image009_r35\" \/>Das schien uns trotz sch\u00f6ner Aussicht auf und \u00fcber die Bucht von Sorrento doch zu ungen\u00fcgend, und so nahmen wir noch das kurze flache Wegst\u00fcck zum Colle die San Pietro, auf einer kleinen Asphaltstrasse gehend, unter die F\u00fcsse, wo wir um viertel vor f\u00fcnf Uhr eintrafen. Der Bus zum gem\u00e4ss Strassenschild nur sieben Kilometer entfernten Sant&#8217; Agata war auf halb sechs bestellt, und so verblieb in dem dortigen Gartenrestaurant noch Zeit, zwar ohne die sch\u00f6ne Aussicht die wir vom Hotel aus gehabt h\u00e4tten, den Durst zu l\u00f6schen. Wer auf die Toilette wollte hatte allerdings Pech, sie war aufgrund eines Defektes ausser Betrieb und man wurde bei Nachfrage in den hinteren Teil des Parkplatzes Richtung Geb\u00fcsch verwiesen! Kein Wunder verzichteten fast alle unter diesen Umst\u00e4nden auf ihr kleines Gesch\u00e4ft.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der p\u00fcnktlich eintreffende Bus brachte uns \u00fcber H\u00fcgelketten nach Sant&#8217; Agata, welcher Wohn- und auch Fremdenort ebenfalls auf der Wasserscheide zwischen der Sorrento- und der Amalfi K\u00fcste liegt. Meine Frau Helen, welche mit einigen anderen am Morgen direkt dorthin gereist war, empfing uns ausgeruht und fr\u00f6hlich und zeigte uns, wo unsere Zimmer im Hintergeb\u00e4ude des frisch renovierten Hotels waren. Das Hotel erwies sich im folgenden als sehr angenehm, leider war allerdings das Schwimmbad noch im Umbau, und wir genossen am Abend im Essaal ein vorz\u00fcgliches gemeinsames Abendessen mit aufmerksamer Bedienung. Auch unsere Capri Reisenden kamen (ich meine mit dem Taxi) noch knapp rechtzeitig zum Abendessen an und schw\u00e4rmten von der Sch\u00f6nheit von Capri. Ren\u00e9<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>3. Mai, Positano \u2013 Monte Commune \u2013 Monte Vico Albano \u2013 Colle di San Pietri Heute morgen hiess es zeitig nach dem Fr\u00fchst\u00fcck wieder Koffer schleppen, denn der Umzug zu unserem zweiten Hotel nach Sant&#8217; Agata stand bevor. Zum \u00f6ffentlichen Busparkplatz am Hafen war es jedoch nicht weit, und diesmal ging es ja abw\u00e4rts. 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