{"id":3997,"date":"2015-04-06T11:50:43","date_gmt":"2015-04-06T10:50:43","guid":{"rendered":"http:\/\/adrianwood.ch\/?page_id=3997"},"modified":"2015-04-06T11:50:43","modified_gmt":"2015-04-06T10:50:43","slug":"05-08-procida","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.adrianwood.ch\/?page_id=3997","title":{"rendered":"05-08 Procida"},"content":{"rendered":"<h2>8. Mai, Ausflug nach Procida<\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">Am Montag (am Tag nach unserem Vesuv-Ausflug) stand der Besuch der Insel Procida auf dem Programm. Die Interessenten scharten sich bald am Morgen im Halbkreis um unseren \u00e4usserst bew\u00e4hrten Reiseleiter Adrian und wanderten mit ihm zum Schiffshafen.<br \/>\nDas Boot nach Procida. welches sp\u00e4ter nach Iscia weiterschwamm, war ziemlich voll und kam mit einiger Versp\u00e4tung an, was dem Schreiberling nur Recht war, denn er war ja etwas langsamer, aber s\u00e4mtliche Mitreisenden nahmen verdankenswerter-weise R\u00fccksicht.<br \/>\n<img decoding=\"async\" class=\"ngg-singlepic ngg-left\" src=\"http:\/\/adrianwood.ch\/wp-content\/gallery\/amalfi14\/dsc_0763_1_r35.jpg\" alt=\"dsc_0763_1_r35\" \/><img decoding=\"async\" class=\"ngg-singlepic ngg-left\" src=\"http:\/\/adrianwood.ch\/wp-content\/gallery\/amalfi14\/dsc_0757_1_r35.jpg\" alt=\"dsc_0757_1_r35\" \/>Procida ist also eine kleine Insel die zwischen dem Festland und Iscia im Golf von Neapel liegt und nur etwa 4 km2 gross ist. Der Hafen selber ist nur dezent touristisch, denn fr\u00fcher war es die Gef\u00e4ngnisinsel und die Burg (des Arztes Giovanni da Procida) wurde als Zuchthaus benutzt.<br \/>\nDie ersten Bewohner waren Griechen und man sagt, dass sich ihre Nachfahren noch immer charakterlich deutlich von den \u00fcbrigen Italienern unterscheiden, auch dies ein Grund weshalb sie gerne etwas isoliert bleiben wollten.<br \/>\nNach den Ankunft im Hafen wanderte die Gruppe in ein kleines Beizlein um sich mit Kaffee oder so zu st\u00e4rken (zwei Drittel nahmen Kaffe ein Drittel genehmigten sich bereits vor dem Mittag ein Bierchen).<br \/>\n<img decoding=\"async\" class=\"ngg-singlepic ngg-left\" src=\"http:\/\/adrianwood.ch\/wp-content\/gallery\/amalfi14\/dsc_0743_1_r35.jpg\" alt=\"dsc_0743_1_r35\" \/><img decoding=\"async\" class=\"ngg-singlepic ngg-left\" src=\"http:\/\/adrianwood.ch\/wp-content\/gallery\/amalfi14\/dsc_0812_1_r35.jpg\" alt=\"dsc_0812_1_r35\" \/><img decoding=\"async\" class=\"ngg-singlepic ngg-left\" src=\"http:\/\/adrianwood.ch\/wp-content\/gallery\/amalfi14\/dsc_0766_1.jpg\" alt=\"dsc_0766_1\" \/>So gest\u00e4rkt ging es in kleinen G\u00e4sschen steil bergauf zur Kirche San Maria della Grazie, die zwar geschlossen war, aber von deren Terrasse man einen wundersch\u00f6nen Ausblick auf beide Seiten der Insel hatte, insbesondere auf den Fischerhafen Corricella, der dann auch Ziel unserer Mittagspause sein sollte. Von dort stieg die Gruppe gerade noch rechtzeitig weiter zur Kirche San Michele Arcangelo (sie schloss die Tore nur gerade eine halbe Stunde sp\u00e4ter), die zugleich auf dem h\u00f6chsten Punkt der Insel stand.<br \/>\nEine Besonderheit durften wir auf dem Weg dorthin erleben: war doch am gleichen Abend eine Prozession auf dem Programm zu Ehren des Namenspatrons. Am Kirchentor war sie als Processione di Patrone angek\u00fcndigt.<br \/>\nAuf den letzten und steilen paar hundert Metern waren alle 5 Meter Fackeln am Gassenrand postiert und ganz besonders eindr\u00fccklich war zu sehen wie die Bewohner dieses letzten Wegabschnitts die Strasse schm\u00fcckten: die Frauen warfen von den gut 30 Meter hohen Balkonen farbige Papier- (oder Kunststoff-) Schlangen zu ihren M\u00e4nnern auf die gegen\u00fcberliegenden Seite der Gassen und sie befestigten sie an B\u00e4umen oder andern geeigneten Gegenst\u00e4nden, so dass sich ein buntes Dach \u00fcber den G\u00e4sschen bildete. Dies passierte mit viel Lachen und Gestik und war alleine den Ausflug zu San Michele Aranchelo wert, jedenfalls und schauten wir dem Treiben eine gute Weile fasziniert zu. Ein Drittel der Wandergruppe machte eifrig Aufnahmen davon, sie werden wohl dem Bericht beiliegen.<br \/>\nAuch weiter unten wurden die f\u00fcr die Prozession vorgesehenen Str\u00e4sschen geschm\u00fcckt.<br \/>\nDie Kirche selber war eindr\u00fccklich, aber wie oft in dieser Gegend ein Gemisch an Stilen, da sie immer \u201everrenoviert\u201c worden ist. Das Mittelschiff hatte eine wundersch\u00f6ne Decke aus bemaltem Holz mit vielen kleinen Motiven. Leider versagte der elektronische Informationsstand nach knapp einer Minute seinen Dienst, so dass nicht mehr Information herauszuholen war.<br \/>\nAls dann eine deutsche Reisegruppe mit Leiter auftauchte, hoffte ich aus seinen Erkl\u00e4rungen etwas zu erfahren. Doch leider waren von ihm nur Platit\u00fcden (z.B. wo sich der Schalter zur Beleuchtung einer Statue befindet) zu h\u00f6ren, so dass ich es dabei bewenden lasse.<br \/>\n<img decoding=\"async\" class=\"ngg-singlepic ngg-left\" src=\"http:\/\/adrianwood.ch\/wp-content\/gallery\/amalfi14\/dsc_0767_1_r35.jpg\" alt=\"dsc_0767_1_r35\" \/><img decoding=\"async\" class=\"ngg-singlepic ngg-left\" src=\"http:\/\/adrianwood.ch\/wp-content\/gallery\/amalfi14\/dsc_0785_1_r35.jpg\" alt=\"dsc_0785_1_r35\" \/><img decoding=\"async\" class=\"ngg-singlepic ngg-left\" src=\"http:\/\/adrianwood.ch\/wp-content\/gallery\/amalfi14\/dsc_0774_1.jpg\" alt=\"dsc_0774_1\" \/>Danach erfolgte unser Abstieg \u00fcber steile Stufen zum Fischerhafen Corricella hinunter. Ein Fischerboot lag neben dem anderen. W\u00e4hrend unseres Aufenthaltes konnten wir zuschauen wie die Boote gewartet und die Netzte geflickt wurden. Die Bucht bestand zudem aus wundersch\u00f6nen und farbigen H\u00e4usern und drei kleinen Beizlein. Eines wurde von der Reisegruppe besetzt und das dritte hatte ein beschr\u00e4nktes Angebot, so dass die Wahl einfach war und sie erwies sich auch als goldrichtig: die Fische und Muscheln waren frisch und mundeten dementsprechend herrlich.<br \/>\nDie Belegschaft bestand aus einem Kellner und einem Koch und da inzwischen einige weitere G\u00e4ste eingetroffen waren, verbrachten wir viel Zeit in diesem Bistro und wurden am Schluss noch mit feinem Grappa vom freundlichen jungen Kellner f\u00fcr das Warten entsch\u00e4digt.<br \/>\nDiese etwas l\u00e4ngere Mittagspause nahm unserem Reiseleiter die Lust am angrenzenden \u201eStrand\u201c zu baden, denn die R\u00fcckreise mit dem Schiff stand ja noch bevor. In Neapel trennten sich die Wege der Reisegruppe: ein Drittel genehmigte sich noch ein Bier in Hafenn\u00e4he, die andern zwei Drittel machten noch einen Stadtrundgang. Da dieser Teil nur aus zwei Personen bestand (rechne&#8230;.), verzichten wir auf eine Schilderung dar\u00fcber. Aber halt, das stimmt nur bedingt: denn 3 Stunden vor Mitternacht liefen wir an einem Beizlein vorbei worin rein zuf\u00e4llig 2 Els\u00e4sserInnen dinierten und uns zu sich hineinwinkten. Nicht aber zuf\u00e4llig handelte es sich um Mitbewohner des gleichen Hotels und ebenfalls nicht zuf\u00e4llig verdoppelte sich beim gemeinsamen Pizza essen der Anteil der Reisegruppe auf gem\u00fctliche Art. Fredy<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>8. Mai, Ausflug nach Procida Am Montag (am Tag nach unserem Vesuv-Ausflug) stand der Besuch der Insel Procida auf dem Programm. Die Interessenten scharten sich bald am Morgen im Halbkreis um unseren \u00e4usserst bew\u00e4hrten Reiseleiter Adrian und wanderten mit ihm zum Schiffshafen. 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