{"id":4076,"date":"2015-08-02T08:33:31","date_gmt":"2015-08-02T07:33:31","guid":{"rendered":"http:\/\/adrianwood.ch\/?page_id=4076"},"modified":"2016-07-02T10:31:31","modified_gmt":"2016-07-02T10:31:31","slug":"05-06-psili-ammos","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.adrianwood.ch\/?page_id=4076","title":{"rendered":"05-06 Psili Ammos"},"content":{"rendered":"<h2>Mittwoch 6. Mai 2015, Patmos, Apokalypse, Chora und Wanderung zum Goldstrand<\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wieder ein strahlend sch\u00f6ner Tag, keine Wolke am Himmel, es wird wohl heiss werden. Nach dem Fr\u00fchst\u00fccksbuffet beginnt die Wanderung direkt am Hotel, wir gehen durch Skala, G\u00e4rten in denen bereits Mispeln und Zitronen gelb von den B\u00e4umen leuchten und viele Blumen wie Rosen, Calla und Cosmea bl\u00fchen, der Sommer ist schon angekommen. Wir steigen hinauf zur Apokalypsis, der H\u00f6hle, in der der Evangelist Johannes die Offenbarung der Apokalypse erfuhr und wo heute das gleichnamige Kloster steht. Ein Wald spendet willkommenen Schatten und wir erreichen das Kloster, das von zahlreichen Touristen und auch Einheimischen besucht wird. Da die r\u00e4umlichen Verh\u00e4ltnisse beengt sind, m\u00fcssen wir warten, bis es Platz gibt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img decoding=\"async\" class=\"ngg-singlepic ngg-left\" src=\"http:\/\/www.adrianwood.ch\/wp-content\/gallery\/dodekanes-1506\/image001_r36.jpg\" alt=\"image001_r36\" \/><img decoding=\"async\" class=\"ngg-singlepic ngg-left\" src=\"http:\/\/www.adrianwood.ch\/wp-content\/gallery\/dodekanes-1506\/image003_r36.jpg\" alt=\"image003_r36\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ueber steile Treppen gelangen wir in das Herzst\u00fcck der Klosteranlage, die H\u00f6hle, welche noch die Risse in der Decke zeigt, die im Zusammenhang mit der Offenbarung entstanden sein sollen. Der Volksglaube sieht in den Rissen ein Zeichen f\u00fcr die Macht des Worts Gottes w\u00e4hrend wir eher an die Folgen eines Erdbebens denken. Wir erfahren, dass der Apostel Johannes im Zug einer Christenverfolgung nach Kleinasien gelangte, das Zentrum der Kaiserverehrung war, welche Johannes ablehnte. Kaiser Domitian liess Johannes festnehmen, ihn nach Rom bringen, wo man ihn erfolglos folterte. Johannes \u00fcberstand selbst die Behandlung mit kochendem Oel unbeschadet und wurde 95 nach Christi Geburt nach Patmos ins Exil verbannt.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"ngg-singlepic ngg-left\" src=\"http:\/\/www.adrianwood.ch\/wp-content\/gallery\/dodekanes-1506\/image005_r36.jpg\" alt=\"image005_r36\" \/><img decoding=\"async\" class=\"ngg-singlepic ngg-left\" src=\"http:\/\/www.adrianwood.ch\/wp-content\/gallery\/dodekanes-1506\/image007_r36.jpg\" alt=\"image007_r36\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img decoding=\"async\" class=\"ngg-singlepic ngg-left\" src=\"http:\/\/www.adrianwood.ch\/wp-content\/gallery\/dodekanes-1506\/image009_r36.jpg\" alt=\"image009_r36\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Leute auf der Insel f\u00fcrchteten sich vor Johannes, der einen Zweikampf mit einem Zauberer austrug, der Zauberer wurde in einen Felsen verwandelt. Johannes bezog die H\u00f6hle und empfing in einem Traum die Offenbarung der Apokalypse, welche sein Sch\u00fcler Prokoros aufschrieb. Im 11. Jahrhundert wurde auf den Fundamenten eines Artemistempels das Kloster \u00fcber der H\u00f6hle errichtet, 1713 wurde eine Schule f\u00fcr Religion gegr\u00fcndet, die nur Knaben und M\u00e4nner aufnimmt, an der aber auch Frauen lehren. Nach diesen interessanten Ausf\u00fchrungen setzten wir unseren Weg nach Chora fort, einer alten um eine Klosterfestung erbauten Stadt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img decoding=\"async\" class=\"ngg-singlepic ngg-left\" src=\"http:\/\/www.adrianwood.ch\/wp-content\/gallery\/dodekanes-1506\/image011_r36.jpg\" alt=\"image011_r36\" \/><img decoding=\"async\" class=\"ngg-singlepic ngg-left\" src=\"http:\/\/www.adrianwood.ch\/wp-content\/gallery\/dodekanes-1506\/image013_r36.jpg\" alt=\"image013_r36\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In dem Auf und Ab der engen Gassen unterhalb des Klosters St Joannis Theologou konnte man schnell einmal verloren gehen, da es keine M\u00f6glichkeit gab, sich in den schmalen, hohen Gassen zu orientieren. Nach einer kurzen Pause verliessen wir Chora in Richtung Grikos, begleitet von den freundlichen W\u00fcnschen eines Popen, der uns best\u00e4tigte, dass wir auf dem richtigen Weg waren. Philipp hatte uns beim Fotografieren verloren und reiste mit Taxi an.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img decoding=\"async\" class=\"ngg-singlepic ngg-left\" src=\"http:\/\/www.adrianwood.ch\/wp-content\/gallery\/dodekanes-1506\/image015_r36.jpg\" alt=\"image015_r36\" \/><img decoding=\"async\" class=\"ngg-singlepic ngg-left\" src=\"http:\/\/www.adrianwood.ch\/wp-content\/gallery\/dodekanes-1506\/image017_r36.jpg\" alt=\"image017_r36\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Am Strand kam es dann zur grossen Aufspaltung, ein Teil der Gruppe blieb an der Petras Bucht, an der es ein bereits ge\u00f6ffnetes Restaurant gab, ein Teil ging noch bis zum nahegelegenen Hotelstrand, um zu baden, und eine weitere Gruppe wanderte noch etwa 1 Sunde zum Psili Amos (Goldstrand), um dort in den Fluten der Aegeis Abk\u00fchlung zu suchen. Der Weg dorthin f\u00fchrte bei Stayrou (Stavros) durch eine Werft, auf der Boote neu gebaut oder Renovationsarbeiten ausgef\u00fchrt wurden. Der Goldstrand ist ein Juwel, einfach traumhaft sch\u00f6n und wunderbar einsam, jetzt noch. Von Jean Francois erfuhren wir, dass die Wassertemperatur 19, 6 Grad betrug.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img decoding=\"async\" class=\"ngg-singlepic ngg-left\" src=\"http:\/\/www.adrianwood.ch\/wp-content\/gallery\/dodekanes-1506\/image019_r36.jpg\" alt=\"image019_r36\" \/><img decoding=\"async\" class=\"ngg-singlepic ngg-left\" src=\"http:\/\/www.adrianwood.ch\/wp-content\/gallery\/dodekanes-1506\/image021_r36.jpg\" alt=\"image021_r36\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nach Badeplausch und Picknick traten wir in kleinen Gruppen den R\u00fcckweg an, Treffpunkt war das Restaurant an der Stayrou Bay, wo alle p\u00fcnktlich eintrafen, um gemeinsam mit dem Bus zur\u00fcck nach Skala zu fahren. Da es kein gemeinsames Abendessen gab, suchte sich jeder ein Restaurant nach seinem Geschmack. Alle waren sich jedoch einig, dass wir einen herrlichen und interessanten Tag verbracht hatten.\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Michael<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img decoding=\"async\" class=\"ngg-singlepic ngg-left\" src=\"http:\/\/adrianwood.ch\/wp-content\/gallery\/dodekanes1509\/image024.jpg\" alt=\"image024\" \/><br \/>\nPatmos, Apokalypse, Chora \u2013 Psili Amos<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mittwoch 6. Mai 2015, Patmos, Apokalypse, Chora und Wanderung zum Goldstrand Wieder ein strahlend sch\u00f6ner Tag, keine Wolke am Himmel, es wird wohl heiss werden. 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