{"id":416,"date":"2011-01-18T18:38:31","date_gmt":"2011-01-18T17:38:31","guid":{"rendered":"http:\/\/adrianwood.ch\/"},"modified":"2011-01-18T18:38:31","modified_gmt":"2011-01-18T17:38:31","slug":"07-30-champex-trient","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.adrianwood.ch\/?page_id=416","title":{"rendered":"07-30 Champex &#8211; Trient"},"content":{"rendered":"<h2>30.Juli,\u00a0Champex-d\u2019en-Bas \u2013Le Bovine \u2013Col de la Forclaz \u2013Chalet du Glacier \u2013Trient<\/h2>\n<table border=\"0\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\">\n<tbody>\n<tr>\n<td colspan=\"2\" valign=\"top\" width=\"791\">Um 9.50 kommen wir fahrplangem\u00e4\u00df in Martigny an. Hier st\u00f6sst noch mal ein Teilnehmer zu uns, Jochen Michaelis, der Bruder von Peter. Die beiden Privatbusse, die uns nach Champex-d\u2019en-Bas\u00a0 bringen werden, stehen schon vor dem Bahnhof bereit. In einer kurvenreichen Fahrt auf einer schmalen Bergstrasse erreichen wir unser Ziel, ein Wegweiser, der uns auf den\u00a0 richtigen Wanderweg bringen wird. Um 10.30 sind wir bereit zum Abmarsch und gehen voller Tatendrang los. Bald befinden wir uns auf dem Pfad, der uns zum Plan\u2019Au, 1330m bringt.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"396\">\u00a0<img decoding=\"async\" class=\"ngg-singlepic ngg-none\" src=\"http:\/\/adrianwood.ch\/wp-content\/gallery\/rhoneknie04\/image001_r4.jpg\" alt=\"image001_r4\" \/><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"396\">\u00a0<img decoding=\"async\" class=\"ngg-singlepic ngg-none\" src=\"http:\/\/adrianwood.ch\/wp-content\/gallery\/rhoneknie04\/image003_r4.jpg\" alt=\"image003_r4\" \/><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"2\" valign=\"top\" width=\"791\">Auf einer sacht ansteigenden Waldstrasse wandern hinauf zum Punkt 1358, wo der Weg sich stark\u00a0 wendet. Weiter geht es durch den Wald hinauf zum Punkt 1572, wo wir wieder in offenes Gel\u00e4nde (la Jure) treten und auch bald zwei Arme eines Bergbaches, der Durande d\u2019Arpette \u00fcberqueren m\u00fcssen. Nun folgen wir einem teilweise sehr steilen Pfad, der uns grosse Schritte abverlangt und auch unsere Toleranz punkto Dreck herausfordert (auch hier hat es am Vortag geregnet). Heidelbeerstr\u00e4ucher\u00a0 locken mit ihren Beeren, vereinzelte Tannen, L\u00e4rchen und Erlen geben der Landschaft ein voralpines Gesicht. Da wo es am sch\u00f6nsten ist, halten die ersten an und verteilen sich auch den Steinen. Dies ist der erste Halt. Viele\u00a0 sind auch schon hungrig, sind wir doch um 7.00 schon in Basel abgefahren! Es ist ja auch bereits 11.45.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"396\">\u00a0<img decoding=\"async\" class=\"ngg-singlepic ngg-none\" src=\"http:\/\/adrianwood.ch\/wp-content\/gallery\/rhoneknie04\/image005_r4.jpg\" alt=\"image005_r4\" \/><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"396\">\u00a0<img decoding=\"async\" class=\"ngg-singlepic ngg-none\" src=\"http:\/\/adrianwood.ch\/wp-content\/gallery\/rhoneknie04\/image007_r4.jpg\" alt=\"image007_r4\" \/><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"2\" valign=\"top\" width=\"791\">Auf der folgenden Strecke \u00fcberwinden wir etliche H\u00f6henmeter auf einem sehr steilen und dreckigen Weg und wir sind froh, als endlich die letzen B\u00e4ume weichen und wir eine offene Alp treten, wo die massigen, schwarzen Ehringer K\u00fche weiden.Der Weg wendet sich nun scharf nach rechts und fast einer H\u00f6henkurve folgend wandern wir um die steilen gr\u00fcnen Flanken des Bovine herum, der Alp Bovine entgegen. Von hier haben wir eine tolle Sicht hinunter ins Rhonetal. Die Alpage le Bovine liegt auf 1987m Meter und bietet den Besuchern Getr\u00e4nke und Kuchen an. Einige unserer Gruppe profitieren von diesem Angebot. Die anderen packen an den Tischen ihren Picknick aus oder verziehen sich auf die Wiesen. Der Himmel ist zeitweise bedeckt und es ist eher k\u00fchl hier oben.Um 13.40 geht es wieder los. Wir m\u00fcssen bis Portalo auf 2049m aufsteigen. Damit haben wir die h\u00f6chste Stelle unserer heutigen Wanderung erreicht. Von nun an geht es abw\u00e4rts durch den Bergwald, dann wieder \u00fcber offene Fl\u00e4chen zur Alp La Gi\u00e8te auf 1884m. Die Landschaft ist sehr ansprechend, mitunter gibt es eine pr\u00e4chtige Sicht hinunter auf Martigny, von dem wir nicht loszukommen scheinen, aber wir machen ja schliesslich laut Ausschreibung, eine Wanderung\u00a0 hoch \u00fcber dem Rhoneknie!Die Teilnehmer der Wanderung sind \u00fcber eine grosse Strecke verteilt. Sie wandern alle auf dem Weg, der durch die steilen bewaldeten Abh\u00e4nge des Croix des Pr\u00e9layes f\u00fchrt und schliesslich beim Col de la Forclaz 1525m, auf die Strasse \u00fcber den Pass m\u00fcndet. Hier sammelt sich die Gruppe wieder. Es ist erst 15.15 und Adrian findet, dass wir weniger Zeit gebraucht h\u00e4tten als erwartet. Es w\u00e4re schade bei Sonnenschein schon hinunter ins Tal nach Trient zu steigen. Er schl\u00e4gt deshalb vor, dem Wegweiser zu Chalet du Glacier zu folgen (eine Adriante). Dies ist ein Wanderweg entlang den Bisses de Trient (oder Suonen, wie sie im Oberwallis genannt werden). Dieser Weg verl\u00e4uft dem bewaldeten Hang entlang; am inneren Wegrand verl\u00e4uft der Kanal.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"396\">Zwischen-durch wird das Wasser in einem Holzbeh\u00e4lter auf kurzen Stelzen gef\u00fchrt, um dann wieder im Boden zu fliessen. Der Bach, der den Glacier du Trient\u00a0 entw\u00e4ssert ist die so genannte Sch\u00f6pfe der Bisse, hier wird das Wasser gefasst. Fr\u00fcher wurden so die Weiden und Felder bew\u00e4ssert. Wie ich gelesen habe, entstand diese Bisse aber erst sehr sp\u00e4t, nachdem der Gletscherabbau (1883 bis 1893) eingestellt worden war, f\u00fcr den man das Eis auf Schienenw\u00e4gelchen bis zum Pass f\u00fchrte, von wo es nach Martigny und mit der grossen Eisenbahn schliesslich nach Paris verfrachtet wurde. Nach etwa einer Stunde Wanderzeit erreichen wir das Chalet du Glacier, 1583m, wo wir uns in der kleinen Wirtschaft ein Bier oder sonst etwas genehmigen k\u00f6nnen. Von hier aus haben wir einen sch\u00f6nen Blick auf den Pte. d&#8217;Orny,\u00a0 den Glacier de Trient und l\u2019Aiguille de Tour, auf deren Spitze einige wenige in der Gruppe schon gewesen sind! Hier, in dieser sch\u00f6nen Umgebung k\u00f6nnen wir uns gut einstimmen auf unsere viert\u00e4gige Wanderung, der wir freudig entgegen sehen. Wir werden nicht entt\u00e4uscht sein, was weisse Gipfel betrifft!<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"396\">\u00a0<img decoding=\"async\" class=\"ngg-singlepic ngg-none\" src=\"http:\/\/adrianwood.ch\/wp-content\/gallery\/rhoneknie04\/image009_r4.jpg\" alt=\"image009_r4\" \/><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"2\" valign=\"top\" width=\"791\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"396\">\u00a0<img decoding=\"async\" class=\"ngg-singlepic ngg-none\" src=\"http:\/\/adrianwood.ch\/wp-content\/gallery\/rhoneknie04\/image011_r4.jpg\" alt=\"image011_r4\" \/><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"396\">\u00a0<img decoding=\"async\" class=\"ngg-singlepic ngg-none\" src=\"http:\/\/adrianwood.ch\/wp-content\/gallery\/rhoneknie04\/image013_r4.jpg\" alt=\"image013_r4\" \/><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"2\" valign=\"top\" width=\"791\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"396\"><img decoding=\"async\" class=\"ngg-singlepic ngg-none\" src=\"http:\/\/adrianwood.ch\/wp-content\/gallery\/rhoneknie04\/image015_r4.jpg\" alt=\"image015_r4\" \/><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"396\">\u00a0<img decoding=\"async\" class=\"ngg-singlepic ngg-none\" src=\"http:\/\/adrianwood.ch\/wp-content\/gallery\/rhoneknie04\/image017_r4.jpg\" alt=\"image017_r4\" \/><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"396\"><img decoding=\"async\" class=\"ngg-singlepic ngg-none\" src=\"http:\/\/adrianwood.ch\/wp-content\/gallery\/rhoneknie04\/image019_r4.jpg\" alt=\"image019_r4\" \/><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"396\">\u00a0<img decoding=\"async\" class=\"ngg-singlepic ngg-none\" src=\"http:\/\/adrianwood.ch\/wp-content\/gallery\/rhoneknie04\/image021_r4.jpg\" alt=\"image021_r4\" \/><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"2\" valign=\"top\" width=\"791\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"396\">Aber vorl\u00e4ufig sitzen wir noch hier und geniessen die pr\u00e4chtige Sicht. Irgendwann mahnt der Chef zum Aufbruch. Wir \u00fcberqueren den jungen Bach, wobei es wieder einmal ein Br\u00fcckenbild gibt. Auf der linken Talseite steigen wir in vielen Kehren hinunter ins Tal. \u00dcber Peuty erreichen wir dann schliesslich Trient und finden unsere Unterkunft, das Relais Mont Blanc. Unsere Gruppe erh\u00e4lt ein eigenes grosses Zimmer mit Massenlager zugewiesen. Bald geht der Run auf die Duschen los und es wird ausgepackt, um das Lager f\u00fcr die Nacht bereit zu machen. Um 19.00 m\u00fcssen wir bereits zum Nachtessen bereit sein. Wir sind nicht die einzige Gruppe in diesem grossen Haus. Die franz\u00f6sische Gruppe am Nachbartisch \u00fcbert\u00f6nt uns mit ihrem Gel\u00e4chter und Geschrei! Das Essen auf dem Tisch d\u00e4mpft teilweise etwas die Ger\u00e4uschkulisse, denn alle sind schliesslich hungrig. Die einen erlaben sich an einem Fondue, das mit Kartoffeln serviert wird, eigentlich ein Tomatenfondue, das alle loben. Die andern essen Reis mit Geschnetzeltem und sind auch zufrieden. Dazu wird Wein oder Bier getrunken. Aber es gibt auch gen\u00fcgend Hahnen-wasser, von dem regen Gebrauch gemacht wird.<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"396\">\u00a0<img decoding=\"async\" class=\"ngg-singlepic ngg-none\" src=\"http:\/\/adrianwood.ch\/wp-content\/gallery\/rhoneknie04\/image023_r4.jpg\" alt=\"image023_r4\" \/><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"2\" valign=\"top\" width=\"791\">Die meisten verschwinden eher fr\u00fch im Massenlager. Morgen wird es weitergehen. Dies war ein guter Tourenanfang. Wir sind v\u00f6llig eingestimmt und wir wissen, dass wir mit gutem Wetter rechnen k\u00f6nnen. Freuen wir uns also auf dem morgigen Tag und auf das, was er uns bringen wird !\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Marianne<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>30.Juli,\u00a0Champex-d\u2019en-Bas \u2013Le Bovine \u2013Col de la Forclaz \u2013Chalet du Glacier \u2013Trient Um 9.50 kommen wir fahrplangem\u00e4\u00df in Martigny an. Hier st\u00f6sst noch mal ein Teilnehmer zu uns, Jochen Michaelis, der Bruder von Peter. Die beiden Privatbusse, die uns nach Champex-d\u2019en-Bas\u00a0 bringen werden, stehen schon vor dem Bahnhof bereit. 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