{"id":481,"date":"2011-01-20T17:35:03","date_gmt":"2011-01-20T16:35:03","guid":{"rendered":"http:\/\/adrianwood.ch\/"},"modified":"2011-01-20T17:35:03","modified_gmt":"2011-01-20T16:35:03","slug":"08-01-emosson-salanfe","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.adrianwood.ch\/?page_id=481","title":{"rendered":"08-01 Emosson-Salanfe"},"content":{"rendered":"<h2>1. August, Lac d\u2019Emosson \u2013 Col de Barberine \u2013 Col d\u2019Emaney \u2013 Lac de Salanfe<\/h2>\n<table border=\"0\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\">\n<tbody>\n<tr>\n<td colspan=\"2\" width=\"821\" valign=\"top\">\u00a0<img decoding=\"async\" class=\"ngg-singlepic ngg-none\" src=\"http:\/\/adrianwood.ch\/wp-content\/gallery\/rhoneknie07\/image001_r5.jpg\" alt=\"image001_r5\" \/><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"2\" width=\"821\" valign=\"top\">Heute ist der dritte Tag unserer Wanderung um das Rhoneknie bei Martigny. Das Wetter ist sch\u00f6n. Am Gegenhang, dort wo der Mont Blanc sichtbar ist, liegen noch ein paar Wolken vor den Gipfeln und einem blauen Himmel. Die Temperatur ist angenehm und es weht praktisch kein Wind. Um 8 h 16 marschieren wir beim Restaurant Lac d\u2019 Emosson ab. Laut dem Wegweiser betr\u00e4gt die reine Marschzeit f\u00fcr die heutige Etappe 5 h 30 min. Nach wenigen Minuten treten wir in einen Tunnel ein, der fr\u00fcher den Lastwagen auf dem Weg zur alten Staumauer gedient hat und darum ungeteert und jetzt f\u00fcr Fahrzeuge gesperrt ist. Der Tunnel wird durch gelegentliche Leuchten an der Wand schwach erhellt, so dass wir keine Taschenlampe brauchen. Hin und wieder stossen wir auf ein in einer Nische parkiertes Schiff und fragen uns, zu welcher hochalpinen Flotte das wohl geh\u00f6ren mag.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"411\" valign=\"top\">\u00a0<img decoding=\"async\" class=\"ngg-singlepic ngg-none\" src=\"http:\/\/adrianwood.ch\/wp-content\/gallery\/rhoneknie07\/image003_r4.jpg\" alt=\"image003_r4\" \/><\/td>\n<td width=\"411\" valign=\"top\">\u00a0<img decoding=\"async\" class=\"ngg-singlepic ngg-none\" src=\"http:\/\/adrianwood.ch\/wp-content\/gallery\/rhoneknie07\/image005_r4.jpg\" alt=\"image005_r4\" \/><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"2\" width=\"821\" valign=\"top\">Am Ende des Tunnels (ca. 800 m lang) legen wir die warme Kleidung ab und wandern auf dem Str\u00e4sschen eine Zeit lang praktisch eben flott voran. Doch bei einem Wegweiser gehen wir von dem Str\u00e4sschen ab und das Steigen beginnt. Es ist ein guter Fusspfad, der uns sanft nach oben f\u00fchrt. Bald erblicken wir hoch oben und in der Ferne das erste Zwischenziel, den Col de Barberine. Da wir sehen, dass der Weg zum Pass steil ansteigt und durch \u00f6des Ger\u00f6ll f\u00fchrt, machen wir vorher noch eine ausgiebige Rast im Gr\u00fcnen.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"411\" valign=\"top\">\u00a0<img decoding=\"async\" class=\"ngg-singlepic ngg-none\" src=\"http:\/\/adrianwood.ch\/wp-content\/gallery\/rhoneknie07\/image007_r4.jpg\" alt=\"image007_r4\" \/><\/td>\n<td width=\"411\" valign=\"top\">\u00a0<img decoding=\"async\" class=\"ngg-singlepic ngg-none\" src=\"http:\/\/adrianwood.ch\/wp-content\/gallery\/rhoneknie07\/image009_r4.jpg\" alt=\"image009_r4\" \/><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"2\" width=\"821\" valign=\"top\">Um 11.45 Uhr erreichen wir den Pass. Da ein kalter Wind weht, steigen wir, nach einer kurzen Fotodokumentation, auf der andern Seite gleich wieder hinunter. Der Abstieg ist am Anfang m\u00fchsam, da er wieder durch eine steile Ger\u00f6llhalde und kurz \u00fcber ein weiches Schneefeld f\u00fchrt. Auf der andern Seite des Vallon d\u2019 Emaney, in das wir jetzt hinabsteigen, erkennen wir das n\u00e4chste Zwischenziel, den Col d\u2019 Emaney. Er ist fast so hoch wie der Col de Barberine. Aber vor dem Aufstieg gilt es noch fast 500 m abzusteigen. Wir haben aber keine Eile und legen uns f\u00fcr eine l\u00e4ngere Mittagspause ins Gras.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"411\" valign=\"top\">\u00a0<img decoding=\"async\" class=\"ngg-singlepic ngg-none\" src=\"http:\/\/adrianwood.ch\/wp-content\/gallery\/rhoneknie07\/image011_r4.jpg\" alt=\"image011_r4\" \/><\/td>\n<td width=\"411\" valign=\"top\">\u00a0<img decoding=\"async\" class=\"ngg-singlepic ngg-none\" src=\"http:\/\/adrianwood.ch\/wp-content\/gallery\/rhoneknie07\/image013_r4.jpg\" alt=\"image013_r4\" \/><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"2\" width=\"821\" valign=\"top\">Bevor wir den tiefsten Punkt erreicht haben, ist noch ein Bergbach zu \u00fcberschreiten und eine Felsstufe hinunter zu gehen. Der Weg auf den Col d\u2019 Emaney ist angenehm und wir erreichen den Pass kurz nach 15 Uhr. Hier gibt es wieder eine ausgiebige Pause. Vor uns liegt der Lac de Salanfe mit der Staumauer und etwas oberhalb die Auberge de Salanfe, unser Tagesziel. Dominiert wird die ganze Szene von der Kette der Dents du Midi. Mit viel Geduld gelingt es hin und wieder, eine Foto von See und Auberge ohne Schatten von Wolken zu schiessen. Mit Tempo bringen wir die 500 Meter Abstieg hinter uns, wobei zwei kurze weiche Schneefelder \u00fcberquert werden, und sind um 20 nach 5 Uhr im Gasthaus.\u00a0 Die Auswertung der GPS-Daten zeigt, dass unsere Marschzeit 6 h 40 min betragen hat.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"411\" valign=\"top\">\u00a0<img decoding=\"async\" class=\"ngg-singlepic ngg-none\" src=\"http:\/\/adrianwood.ch\/wp-content\/gallery\/rhoneknie07\/image015_r4.jpg\" alt=\"image015_r4\" \/><\/td>\n<td width=\"411\" valign=\"top\">\u00a0<img decoding=\"async\" class=\"ngg-singlepic ngg-none\" src=\"http:\/\/adrianwood.ch\/wp-content\/gallery\/rhoneknie07\/image017_r4.jpg\" alt=\"image017_r4\" \/><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"411\" valign=\"top\">\u00a0<img decoding=\"async\" class=\"ngg-singlepic ngg-none\" src=\"http:\/\/adrianwood.ch\/wp-content\/gallery\/rhoneknie07\/image019_r4.jpg\" alt=\"image019_r4\" \/><\/td>\n<td width=\"411\" valign=\"top\">Die Unterkunft ist voll gepackt mit G\u00e4sten, die \u00fcbernachten wollen. Einige von uns k\u00f6nnen in einem Zimmer unterkommen und nehmen so etwas vom Druck auf die Pl\u00e4tze im Schlafsaal weg. Heute ist Nationalfeiertag. Wir sehen auch das Scheiter-h\u00e4ufchen vor dem Gasthaus, aus dem vielleicht ein H\u00f6henfeuerchen werden sollte. Aber von Westen her ziehen \u00fcber den Col de Susanfe immer mehr dunkle Wolken und der Wind wird heftiger. W\u00e4hrend des Nachtessens wird der Holzstoss v\u00f6llig durchn\u00e4sst und kann nicht mehr f\u00fcr seinen vorgesehenen Zweck eingesetzt werden. Aber auch sonst ist nicht viel los: es gibt keine spezielle Dekoration oder ein spezielles Menu und so geht der Nationalfeiertag ohne jeden besonderen Akzent vorbei.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"2\" width=\"821\" valign=\"top\">Doch nicht ganz: Das Servierpersonal verzichtet darauf, unsere Rechnungen individuell einzuziehen und \u00fcbergibt uns alle unsere Rechnungen, zusammen mehr als CHF 1&#8217;200, mit der Aufforderung, das Geld selbst einzutreiben. Dank der vorbildlich koordinierenden Arbeit von Brigitte als Kassiererin und Jean-Fran\u00e7ois als Buchhalter bringen wir nach halbst\u00fcndiger Arbeit das Geld von jedem Einzelnen bis auf den letzten Rappen genau zusammen. So bleibt uns der Nationalfeiertag durch dieses ganz spezielle Erlebnis doch noch in Erinnerung.\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Hanspeter S.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>1. August, Lac d\u2019Emosson \u2013 Col de Barberine \u2013 Col d\u2019Emaney \u2013 Lac de Salanfe \u00a0 Heute ist der dritte Tag unserer Wanderung um das Rhoneknie bei Martigny. Das Wetter ist sch\u00f6n. Am Gegenhang, dort wo der Mont Blanc sichtbar ist, liegen noch ein paar Wolken vor den Gipfeln und einem blauen Himmel. 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