{"id":603,"date":"2011-01-28T18:55:43","date_gmt":"2011-01-28T17:55:43","guid":{"rendered":"http:\/\/adrianwood.ch\/"},"modified":"2011-01-28T18:55:43","modified_gmt":"2011-01-28T17:55:43","slug":"08-25-col-fenetre","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.adrianwood.ch\/?page_id=603","title":{"rendered":"08-25 Col Fen\u00eatre"},"content":{"rendered":"<h3>25. August, Rh\u00eames-Notre-Dame &#8211; Col Fen\u00eatre &#8211; Valgrisenche<\/h3>\n<table border=\"0\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\">\n<tbody>\n<tr>\n<td colspan=\"2\" width=\"821\" valign=\"top\">Fr\u00fch am Morgen, Punkt 7 Uhr, verlie\u00dfen wir \u2013 8 Teilnehmer unserer Wandergruppe \u2013 unsere Unterkunft im Ortsteil Chaudanne, um nach einem halbst\u00fcndigen Marsch rechtzeitig zum Fr\u00fchst\u00fcck im <strong>Hotel Boule de Neige<\/strong> im Ortsteil Chanavey zu sein. Die Rucks\u00e4cke wurden unter der Aufsicht von Magrit vom Hotelpersonal mit dem Auto abgeholt und ins Hotel gebracht, so dass wir unbeschwert, ohne Gep\u00e4ck, entlang des Flusses \u00fcber Bruil, dem Hauptort von Rh\u00eames-Notre-Dame, zum Hotel gehen konnten.Am Abend zuvor waren wir kurzfristig in ein Ferienhaus in Chaudanne, das 15 Gehminuten oberhalb von Bruil liegt und von Chanavey ca. 30 Gehminuten entfernt ist, einquartiert worden, da die Reservierung im Hotel wegen fehlender Buchungsbest\u00e4tigung nicht geklappt hat. Nur f\u00fcr Adrian und Toni konnte noch ein freies Zimmer in Chanavey gefunden werden.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"411\" valign=\"top\">\u00a0<img decoding=\"async\" class=\"ngg-singlepic ngg-none\" src=\"http:\/\/adrianwood.ch\/wp-content\/gallery\/alta-via-due25\/image001_r4.jpg\" alt=\"image001_r4\" \/><\/td>\n<td width=\"411\" valign=\"top\">\u00a0<img decoding=\"async\" class=\"ngg-singlepic ngg-none\" src=\"http:\/\/adrianwood.ch\/wp-content\/gallery\/alta-via-due25\/image003_r4.jpg\" alt=\"image003_r4\" \/><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"2\" width=\"821\" valign=\"top\">Schon von Bruil (1723m) aus konnte man einen Teil des Weges der bevorstehenden Tour und den hoch \u00fcber dem Tal aufragenden Pass <strong>Col Fen\u00eatre<\/strong> sehen und wir konnten bereits erahnen, dass wir eine anstrengende Wanderung vor uns haben w\u00fcrden.Nach dem Fr\u00fchst\u00fcck trugen einige noch schnell ein Sonnenschutzmittel auf, da wir mit sch\u00f6nem, vorwiegend sonnigem Wetter rechnen konnten.\u00a0Um 9 Uhr war Abmarsch.\u00a0 Wir gingen zun\u00e4chst entlang der Stra\u00dfe talaufw\u00e4rts. Von Chanavey aus gibt es zwar einen Pfad, der auf der rechten Seite bergauf f\u00fchrt. Dieser war jedoch auf der Karte nicht eingezeichnet. Wir entschieden uns dann f\u00fcr den &#8220;Goldenen Mittelweg&#8221; und gingen direkt den Hang hinauf \u00fcber eine frisch ged\u00fcngte Wiese.<\/p>\n<p>Schon bald trafen wir auf den Wanderweg, der zuerst in Serpentinen und dann geradeaus oberhalb einer Schlucht den grasigen Hang hinauf f\u00fchrte. Vor uns sahen wir einen rei\u00dfenden Gebirgsbach, der \u00fcber mehrere Wasserf\u00e4lle den Felsen hinunter st\u00fcrzte. Beim Blick zur\u00fcck konnten wir tief im Tal unten den Ort Bruil sehen.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"411\" valign=\"top\">\u00a0<img decoding=\"async\" class=\"ngg-singlepic ngg-none\" src=\"http:\/\/adrianwood.ch\/wp-content\/gallery\/alta-via-due25\/image005_r4.jpg\" alt=\"image005_r4\" \/><\/td>\n<td width=\"411\" valign=\"top\">\u00a0<img decoding=\"async\" class=\"ngg-singlepic ngg-none\" src=\"http:\/\/adrianwood.ch\/wp-content\/gallery\/alta-via-due25\/image007_r4.jpg\" alt=\"image007_r4\" \/><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"2\" width=\"821\" valign=\"top\">Die erste Rast machten wir gegen 10.30 Uhr bei der <strong>Alpe Torrent<\/strong> (2179m). Da alle Teilnehmer unserer Gruppe ein z\u00fcgiges Tempo drauf hatten, dauerte es nicht lange bis der letzte die Alpe erreicht hatte und alle wieder beisammen waren. Es folgte ein sehr steiler Aufstieg in eng geschwungenen Serpentinen hinauf zum <strong>Col Fen\u00eatre<\/strong> (2840m), dessen Scheitelpunkt durch eine Steinpyramide gekennzeichnet ist.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"411\" valign=\"top\">\u00a0<img decoding=\"async\" class=\"ngg-singlepic ngg-none\" src=\"http:\/\/adrianwood.ch\/wp-content\/gallery\/alta-via-due25\/image009_r4.jpg\" alt=\"image009_r4\" \/><\/td>\n<td width=\"411\" valign=\"top\">\u00a0<img decoding=\"async\" class=\"ngg-singlepic ngg-none\" src=\"http:\/\/adrianwood.ch\/wp-content\/gallery\/alta-via-due25\/image011_r4.jpg\" alt=\"image011_r4\" \/><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"2\" width=\"821\" valign=\"top\">Wir erreichten den Pass kurz vor 12 Uhr. Ein Felsenband, das sich im Windschatten seitlich des Passes befindet, bot sich als Rastplatz f\u00fcr die Mittagspause an. In \u00f6stlicher Richtung hatten wir eine gute Sicht auf den Gipfel des Gran Paradiso, im Westen war der majest\u00e4tisch aufragende Mont Blanc zu sehen. Als wir uns<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"411\" valign=\"top\">\u00a0<img decoding=\"async\" class=\"ngg-singlepic ngg-none\" src=\"http:\/\/adrianwood.ch\/wp-content\/gallery\/alta-via-due25\/image013_r4.jpg\" alt=\"image013_r4\" \/><\/td>\n<td width=\"411\" valign=\"top\">\u00a0<img decoding=\"async\" class=\"ngg-singlepic ngg-none\" src=\"http:\/\/adrianwood.ch\/wp-content\/gallery\/alta-via-due25\/image015_r4.jpg\" alt=\"image015_r4\" \/><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"2\" width=\"821\" valign=\"top\">nach der Pause gerade f\u00fcr den Abstieg bereit machten, erreichte eine einzelne Wanderin, die von der anderen Seite aufstiegen war, den Pass und sie wurde gleich daf\u00fcr engagiert, ein Gruppenfoto von uns zu machen.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"411\" valign=\"top\">\u00a0<img decoding=\"async\" class=\"ngg-singlepic ngg-none\" src=\"http:\/\/adrianwood.ch\/wp-content\/gallery\/alta-via-due25\/image017_r4.jpg\" alt=\"image017_r4\" \/><\/td>\n<td width=\"411\" valign=\"top\">\u00a0<img decoding=\"async\" class=\"ngg-singlepic ngg-none\" src=\"http:\/\/adrianwood.ch\/wp-content\/gallery\/alta-via-due25\/image019_r4.jpg\" alt=\"image019_r4\" \/><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"411\" valign=\"top\">\u00a0<img decoding=\"async\" class=\"ngg-singlepic ngg-none\" src=\"http:\/\/adrianwood.ch\/wp-content\/gallery\/alta-via-due25\/image021_r4.jpg\" alt=\"image021_r4\" \/><\/td>\n<td width=\"411\" valign=\"top\">\u00a0<img decoding=\"async\" class=\"ngg-singlepic ngg-none\" src=\"http:\/\/adrianwood.ch\/wp-content\/gallery\/alta-via-due25\/image023_r4.jpg\" alt=\"image023_r4\" \/><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"2\" width=\"821\" valign=\"top\">Von der Passh\u00f6he f\u00fchrte der Pfad hinunter ins Tal Valgrisenche. Zuerst gingen wir \u00fcber Ger\u00f6ll und \u00fcber einen Mor\u00e4nenh\u00fcgel dann wieder \u00fcber Weiden hinunter zur Bergh\u00fctte <strong>Rifugio Chalet l\u2019Ep\u00e9e<\/strong>, die wir gegen 14 Uhr erreichten.Auf einer mit Steinen durchsetzten Weide abseits der Bergh\u00fctte machten wir eine l\u00e4ngere Pause. Adrian inspizierte den Berghang auf der gegen\u00fcberliegenden Talseite, da er f\u00fcr den folgenden Tag, der als Ruhetag geplant war, eine Route f\u00fcr eine kurze Wanderung ausfindig machen wollte.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"411\" valign=\"top\">\u00a0<img decoding=\"async\" class=\"ngg-singlepic ngg-none\" src=\"http:\/\/adrianwood.ch\/wp-content\/gallery\/alta-via-due25\/image025_r4.jpg\" alt=\"image025_r4\" \/><\/td>\n<td width=\"411\" valign=\"top\">\u00a0<img decoding=\"async\" class=\"ngg-singlepic ngg-none\" src=\"http:\/\/adrianwood.ch\/wp-content\/gallery\/alta-via-due25\/image027_r4.jpg\" alt=\"image027_r4\" \/><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"2\" width=\"821\" valign=\"top\">Nach einer dreiviertel Stunde setzen wir die Wanderung fort und durchquerten ein mit niedrigen Str\u00e4uchern (Heidelbeere, Wacholder) bewachsenes Gel\u00e4nde. Tief unten im Tal war schon der Stausee Lac de Beauregard zu sehen. Die ersten B\u00e4ume (L\u00e4rche, Arve, Zirbelkiefer) s\u00e4umten den Weg.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"411\" valign=\"top\">\u00a0<img decoding=\"async\" class=\"ngg-singlepic ngg-none\" src=\"http:\/\/adrianwood.ch\/wp-content\/gallery\/alta-via-due25\/image029_r4.jpg\" alt=\"image029_r4\" \/><\/td>\n<td width=\"411\" valign=\"top\">\u00a0<img decoding=\"async\" class=\"ngg-singlepic ngg-none\" src=\"http:\/\/adrianwood.ch\/wp-content\/gallery\/alta-via-due25\/image031_r4.jpg\" alt=\"image031_r4\" \/><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"2\" width=\"821\" valign=\"top\">Weiter untern kreuzte der Wanderweg eine vom Tal herauff\u00fchrende Schotterstra\u00dfe. Hier verlie\u00dfen wir die normale Route des Alta Via Due und gingen links den Pfad zur Alpe Praz-Londzet hinunter. Da wir nicht, wie urspr\u00fcnglich geplant, in Planaval \u00fcbernachteten, stiegen wir direkt auf dem Zugangsweg (Nr. 7, 8, 9) nach Valgrisenche ab. Der lichte L\u00e4rchenwald wurde in der unteren H\u00e4lfte des Weges immer mehr durch dichten Tannenwald (Rottanne, Fichte) abgel\u00f6st. Eine Gruppe von Jugendlichen, die von ein paar Erwachsenen begleitet wurden (wahrscheinlich eine Schulkasse), kam uns entgegen, so dass wir kurz stehen bleiben mussten und warten mussten, bis alle vorbei gegangen waren. Auf einem Felsvorsprung oberhalb der Staumauer machten wir noch eine kurze Pause, bevor wir bei einem Sportplatz die Talsohle erreichten.Da wir kurzfristig eine \u00dcbernachtung im Maison des Myrtilles gebucht hatten, mussten wir noch die genaue Lage des Hotels ermitteln. Dabei war uns Toni mit seinen franz\u00f6sischen Sprachkenntnissen sehr behilflich. Durch Nachfragen in einem Souvenirladen und einem Lebensmittelgesch\u00e4ft konnte er herausfinden, dass das Hotel sich au\u00dferhalb des Hauptortes im Ortsteil Gerbelle\/Chez Carral befand.Wir erreichten das Hotel gegen 18 Uhr und setzten uns erst mal auf die B\u00e4nke vor dem Haus, jedoch nicht ohne zuvor ein Glas Bier geholt zu haben. Uli und Toni inspizierten zusammen mit der Wirtin die Zimmer, um diese dann entsprechend der Zusammensetzung der Gruppe (M\u00e4nnlein, Weiblein, Paare) zuzuteilen.Zum Abendessen gab es Spezialit\u00e4ten aus der Region Aosta: Pasta, W\u00fcrstchen in Sauce und Wassermelone, woraus man schlie\u00dfen kann, dass die ortsans\u00e4ssige Bev\u00f6lkerung sehr gen\u00fcgsam ist. Nat\u00fcrlich gab es auch Wein aus dem Aosta-Tal. Als am Abend ein Gast des Hotels erfuhr, dass wir \u00fcber den Col Fen\u00eatre gewandert sind, war er ganz erstaunt und sagte: BRAVO !!!\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Wolfgang<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>25. August, Rh\u00eames-Notre-Dame &#8211; Col Fen\u00eatre &#8211; Valgrisenche Fr\u00fch am Morgen, Punkt 7 Uhr, verlie\u00dfen wir \u2013 8 Teilnehmer unserer Wandergruppe \u2013 unsere Unterkunft im Ortsteil Chaudanne, um nach einem halbst\u00fcndigen Marsch rechtzeitig zum Fr\u00fchst\u00fcck im Hotel Boule de Neige im Ortsteil Chanavey zu sein. 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