03-03 Gwithian

vor Godrevy Lighthouse

03.03.2026, Portreath – Gwithian.

Die Sonne ließ einige Zeit auf sich warten, da der Tag neblig begonnen hatte und es später einige kleinere Schauer gab. Wir hatten uns in zwei Gruppen aufgeteilt, damit die langsameren Teilnehmer weiter entlang des Küstenwegs starten konnten und so einen Vorsprung hatten. Zuerst war es wieder matschig, und wir gingen sogar kurzzeitig auf der Straße. Später wurde das Wetter besser, und ein guter Weg führte uns um Godrevy Head mit wunderschönen Ausblicken auf die Klippen, einschließlich des gleichnamigen Leuchtturms.

Dieser wurde 1858 auf Godrevy Island in der St. Ives Bay erbaut. Er steht ungefähr 300 Meter vor der Küste und markiert das Stones-Riff, das seit Jahrhunderten eine Gefahr für die Schifffahrt darstellt. Es heißt, dass der Leuchtturm viele Künstler und Schriftsteller inspiriert hat, darunter Virginia Woolf, die Autorin von ‚To the Lighthouse‘ – obwohl sie den Leuchtturm in den Hebriden ansiedelt. Ausgedehnte Ginster-Bestände in voller Blüte fügte dem Anblick Farbtupfer hinzu, und an einer Stelle konnten einige Robben an einem abgelegenen Strand gesehen werden. Dieser Teil des Küstenwegs mit seinem Leuchtturm ist ein Favorit meines Schwagers, der in der Nähe von Bristol lebt und die Gegend häufig besucht.

Die schnellere Gruppe holte uns erst ein, als wir uns alle am Lula Café/Pub am Ende der Route trafen. Dieses befand sich am Ende des Gwithian Beach mit einer großen Terrasse, die einen Blick auf den goldenen Sand bot, der im Kontrast zum nun hellblauen Himmel stand.

Unser Hotel in Newquay war eines von vielen an der Klippenstraße direkt außerhalb des Stadtzentrums. Es tat mir leid zu sehen, dass alle die älteren Gebäude durch charakterlose moderne ersetzt wurden oder ersetzt werden. Meine Erinnerungen an die Stadt und ihre spektakulären Strände reichen bis in meine Kindheit zurück. Vom Klippenrand beim Great Western Hotel aus waren einige junge Männer beim Surfen in den Wellen zu sehen. Ansonsten schien die Stadt zu dieser Jahreszeit in einem Winterschlaf zu sein.

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